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Höchster Kreisblatt Lokales 31.12.2001
Rhein-Main-Therme eröffnet

Hofheim. Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde sie eröffnet, die Rhein-Main-Therme an der B519 zwischen Hofheim und Kelkheim, das modernste Spaßbad in der Region. Ein Teil des Bades ist vertragsgemäß für Vereine und Schulen aus Hofheim und Kelkheim reserviert. Im großen Kuppelbau und den Außenanlagen finden sich mehrere Saunen, darunter auch eine Erdsauna, ein Fitness-Center, Massageräume, Wettkampfbecken und eine Bar. Im 13 Monaten wurde das 50 Millionen Mark teure Bad gebaut.
Main Rheiner Lokales 31.12.2001
Nachgefragt - Abschied vom Thermalbad 

lz. – Ein bisschen Wehmut war schon dabei. Gestern hat es dicht gemacht nach über einem Vierteljahrhundert, das alte Wiesbadener Thermalbad im Aukammtal. Nicht nur für die große Zahl der Stammbesucher eine einschneidende Zäsur, die es zu überstehen gilt, bis das erneute, veränderte, modernisierte und erweiterte Bad in zwanzig Monaten wiedereröffnet wird. Abschied vom Amt, von der liebgewordenen Aufgabe auch für Günther Baumann, den Betriebsleiter der ersten Stunde.


FRAGE: Sie waren von Anfang an mit dabei?

BAUMANN: Seit 1976, dem Geburtsjahr des Thermalbads, habe ich diese einzigartige, weit über Wiesbadens Grenzen hinaus beliebte, anerkannte Einrichtung begleiten können, nachdem ich zuvor bereits zwölf Jahre lang Betriebsleiter des Opelbads gewesen bin. Als dann die Therme öffnete, kam die Leitungsfunktion für dieses Bad hinzu. Eine Aufgabe, die zu übernehmen ich niemals bereut habe. 

FRAGE: Haben Sie eine Vorstellung, wie viele Besucher in 25 Jahren dort ihre Schwimmkreise gezogen haben?

BAUMANN: Weit mehr als zehn Millionen Besucher sind im Thermalbad seit seiner Eröffnung im April 1976 gezählt worden. Noch heute gibt es zahlreiche Stammgäste aus dieser Zeit, die dem Bad seit jenen ersten Tagen die Treue halten. Das ist ein Phänomen für sich, wie ich finde. Das Bad hat immer schwarze Zahlen geschrieben. Kein Wunder bei rund 400 000 Besuchern, die wir jährlich hatten.

FRAGE: Die Erfolgsgeschichte des Bades, diese unglaubliche Beliebtheit – wie ist die zu erklären?

BAUMANN: Die Gründe liegen auf der Hand: Die Therme, der Gesundheitsquell an sich. Dann das Preisleistungsverhältnis, das immer gestimmt hat. Dazu der guten Service, die treuen, überaus motivierten Mitarbeiter, aber auch das andere: Diese einzigartige Atmosphäre, die das Bad gehabt hat. In seiner Art ein Unikat in der Bäderlandschaft.

FRAGE: Dem neuen Thermalbad, das emporwächst – was ist dem zu wünschen aus Ihrer Sicht?

BAUMANN: Dass es so erfolgreich sein wird wie das alte, von dem kaum etwas bleiben wird, was viele mit Bedauern, auch mit Wehmut erfüllt. Vor allem aber: Dass die Stammgäste auch ihm die Treue halten werden.
Nordkurier Lokales 27.12.2001 
Neue Technik soll Defizit der Therme senken helfen 

Um das Defizit zu senken, soll die Technik der Röbeler Müritz-Therme teilweise umgerüstet werden. Auch einen höheren Besucherkomfort erhoffen sich die Stadtväter von den Installationen. Kurierfoto/ Archiv: G. Kruse 
Röbel: Nachrüstung für rund 700 000 Mark im Gespräch
Röbel (EB/G. Kruse). Die Stadt Röbel will mit Investitionen auf lange Sicht Geld sparen. In der seit Jahr und Tag defizitär arbeitenden Müritz- Therme, so die Überlegung, soll die technische Ausrüstung zu diesem Zweck verändert werden. Beispielsweise koste zwar eine neue Mittelspannungs-Trafostation erst einmal rund 70 000 Mark (etwa 36 000 Euro). Doch bei entsprechend erwarteten Minderausgaben wären diese Kosten bereits nach zwei Jahren wieder eingenommen; danach könnte das eigentliche Sparen losgehen.
Etwas länger dauern würde es bei einer Wasseraufbereitungsanlage, über die ebenfalls diskutiert wird. Die schlägt mit ungefähr 390 000 Mark (knapp 200 000 Euro) zu Buche. Der Spareffekt wird mit jährlich knapp 56 000 Mark (rund 28 600 Euro) angegeben. Nach sieben Jahren wäre das Konto dann ausgeglichen.
Allerdings geht es bei den Überlegungen nicht nur um reine Kosten sondern auch um erhöhten Badespaß. Denn mit einer speziellen Filterschüttung könnte die Chlorbelastung für die Besucher minimiert werden.
Eine Chlor-Elektrolyseanlage ist für eine verminderte Umweltbelastung im Gespräch. 
Beachtliche Summe

Den Umrüstungs-Möglichkeiten hatte sich jetzt auch der Röbeler Bauausschuss gewidmet. Er sprach den Ideen einstimmig sein Wohlwollen aus. Allerdings betonte beispielsweise Andres Sprick, der für die CDU in der Stadtvertretung sitzt, dass es insgesamt um etwa 700 000 Mark (fast 360 000 Euro) gehe. Angesichts der Tatsache, dass es sich um einen Nachrüstung handelt, eine in seinen Augen beachtliche Summe.
Röbels Bauamtsleiterin Agnes Theuergarten erläuterte aber, dass die vier jetzt besprochenen Anlagenteile im ursprünglichen Teil des Thermen-Projektes enthalten gewesen seien. "Doch später wurden sie aus den ursprünglichen Planungen gestrichen", sagte sie. Heute nun sei aber das Fehlen dieser Details mit verantwortlich für das schlechte Betriebsergebnis des Spaßbads (MZ berichtete). Sie verwies außerdem darauf, dass die Stadt die nötige Summe nicht allein aufbringen müsste. "Fördermittel bis zu 80 Prozent sind möglich", berichtete Agnes Theuergarten.
Pyrmonter Nachrichten Lokales 27.12.2001 
Besinnliche Klänge bei Sauna und Sole 

Bad Pyrmont (oki). Im Rahmen des Kunst- und Kulturprogramms in der Hufeland Therme präsentierte sich nun Ulrike Dangendorf auf ihrem Akkordeon. Sowohl mit lebendigen als auch mit besinnlichen Stücken schaffte sie eine stimmungsvolle Atmosphäre in den Wellnessbereichen der neuen Therme. 

Ulrike Dangendorf stimmte die Gäste auch im Sauna-Bereich der Therme musikalisch auf die Feiertage ein. Foto: oki

"Kurz vor den Feiertagen sollte es etwas Besinnliches sein", so Veranstaltungsleiterin Silke Schauer über das Kulturprogramm der Hufeland Therme am vergangenen Wochenende: Ulrike Dangendorf brachte, virtuos gespielt, die umfangreichen Möglichkeiten des Akkordeons zum Vorschein. Vom Pariser Straßenflair bis hin zu mediterranen Klängen war für jeden etwas dabei. Auf den gemütlichen Liegen lauschten die Besucher der sympathischen Westfälin. In mehreren Abschnitten von jeweils einer halben Stunde lockte sie mit ihren Kompositionen die Neugierigen aus allen Winkeln der Therme. Neben den Hochöfen Westfalens bekam Ulrike Dangendorf bereits mit sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Darauf folgte Unterricht in den Fächern Querflöte, Saxophon und Cembalo. Nach dem Abitur schloss sie die Studien der Klavier- und Schulmusik ab. Durch Zufall kam die Musikerin an das Akkordeon und spielt seitdem erfolgreich und immer mit Begeisterung.Seit 1993 wirkte sie in dem Trio "Klezmers Techter" mit, wurde Preisträgerin beim Concour musical d´ensembles Européen in Paris und nahm am Schleswig-Holstein-Musik-Festival teil. Nachdem sie durch Rundfunk und Fernsehen bekannt wurde, präsentierte sie 1996 ein Soloprogramm mit eigenen Kompositionen und Arrangements. 1998 folgte die Produktion der Solo CD "Atmosphären... Akkordeon". Seitdem bietet sie bei Konzertveranstaltungen, Empfängen und Festen nicht nur ihre Kompositionen, wie sie sagt, zwischen Folklore und Eigensinn dar, sondern setzt auch mit ihrem französischen Programm "soul le ciel de Paris" - unter dem Himmel von Paris - Akzente. Ulrike Dangendorf spielt in ihren Liedern nicht nur über die Bretter, die die Welt bedeuten, sie spielt auch auf ihnen und begeisterte damit nicht nur die Besucher der Hufeland Therme, sondern ist mit ihren Konzerten im In- und Ausland unterwegs. Stürmisch geht es beim nächsten Event in der Hufeland Therme am Freitag, 18. Januar, zu. Das "7. Orchester zur See" stürzt sich in die Fluten und präsentiert seine Comedy-Musik-Welt-Schau. Ihr Rezept: Man nehme steif geschlagene Comedy, eine reichlich gealterte Boy-Group kleingehackt dazugeben und mit einem Shanty-Chor ablöschen. Das ganze wird mit viel Seemansgarn überbacken und auf Rock''n Roll - Törtchen serviert.
Thüringer Allgemeine Lokales 26.12.2001 
Kein Ansturm auf die Geschenke 

BAD FRANKENHAUSEN. 

Mit einem Geschenk wartete die Kyffhäuser-Therme am Samstag auf. Adventsbaden hieß zwischen 10 und 14 Uhr das Angebot. Ob Kind, Erwachsener oder in Familie, für sie gab es zwei Stunden lang einen Sondertarif. Zudem gab´s für jedes Kind ein Überraschungsei. Bädermeister Dieter Blumentritt zeigte sich mit der Resonanz zufrieden. Neben dem Adventsbadeangebot hatten am Samstag nicht nur interessierte Badegäste die Möglichkeit, sich den Rohbau der Saunalandschaft sowie der Halle mit dem großen Sole-Mehrzweckbecken - Grundstücksfläche insgesamt fast 1000 Quadratmeter - anzusehen. Hier war die Resonanz verhaltener. Vielleicht war es für manchem schwer, sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in einem Rohbau eine dampfende Saunalandschaft vorzustellen.

Spätestens in einem Jahr soll ja alles fertig sein. Die Bauarbeiten waren wegen des komplizierten Untergrundes nicht leicht. Beim Rundgang erzählt Bauleiter Reinhard Plaschke von insgesamt 110 Pfählen, die bis in eine Tiefe von elf Metern gehen. Die Verankerung sorgt auch dafür, dass das derzeit noch leere Becken durch das Grundwasser nicht nach oben gedrückt wird. Ein großer Teil des gesamten Gebäudekomplexes ist unterkellert. Hier finden zum Beispiel die riesigen Schwallbehälter Platz, dazu die unendlich vielen Leitungen aller Art. Sauna-Fans können sich bereits schon jetzt auf die Neuerungen freuen. Im Innern sind zwei Saunen für maximal 40 Personen, zwei Felsduschen, Dampfbad, Tauchbecken, Fußwärmebecken, Ruheraum, eine Saftbar und Kaminecke. Im Außenbereich - dem Saunagarten - locken Blocksauna sowie Erdsauna, Tauchbecken, Grottendusche und Liegeflächen. Mit dem großen Mehrzweckbecken wird die Kyffhäuser-Therme ein neues Angebot für Jedermann haben, das sehr begehrt sein wird, weiß Kurdirektorin Bärbel Gartenbach.

Das Becken ist 25 Meter lang und zwischen zwölf und fünf Metern breit. Und so bleiben in der Mitte drei lange Bahnen für die, die eben nur Schwimmen wollen. Das Sole-Becken bietet zudem unter anderem Sprudelliegen, Boden- und Wandsprudler. Die Wassertemperatur liegt zwischen 28 und 30 Grad. Architektonisch prägend sind auch die riesigen Glaswände und die Holzdecke. Ingolf GLÄSER
Ostsee Zeitung Lokales 21.12.2001
Bade- und Saunalandschaft komplett

Zinnowitzer Bernsteintherme lädt heute von 18 bis 21 Uhr zum Tag der offenen Tür ein

Zinnowitz (OZ) Es ist kaum vorstellbar: Gestern noch werkelten über 50 Handwerker im Thermalbadbereich der Zinnowitzer Bernsteintherme, heute schon soll alles besenrein fertig sein. Schließlich erwarten die Gastgeber heute regen Besuch aus der Bevölkerung. Denn von 18 bis 21 Uhr können beim Tag der offenen Tür die letzten Bereiche der Bernsteintherme besichtigt werden. „Die Gäste haben die Möglichkeit, sich die Strandsauna anzuschauen und einen Blick in das türkische Dampfbad Hamam zu werfen. Der Thermalbadbereich mit Gastronomie und Ruheräumen wird dann auch freigegeben“, sagt ein ziemlich gestresster Rolf Jensen, Geschäftsführer der Bernsteintherme Zinnowitz GmbH. Denn gerade die letzten Wochen seien an ihm nicht spurlos vorbeigegangen. „So manch schlaflose Nacht war schon dabei“, gesteht er. Dass es bis heute dennoch geklappt hat, verdankt er den Bauarbeitern, die, so Jensen, „auch platt sind“. 

Mit dem Schwitzen in der Strandsauna und im Dampfbad wird es aber erst am Sonnabend etwas. Bis dahin sind noch kleinere Restarbeiten nötig, weiß der Geschäftsführer, der mittlerweile 28 Beschäftigte unter seine Fittiche hat. Die sind täglich von 10 bis 22 Uhr – Öffnungszeiten der Bernsteintherme – im Einsatz. Dies gelte auch für Weihnachten und Silvester. Jedoch wird die Einrichtung am Heiligabend nur bis 16 Uhr, am letzten Tag des Jahres bis 18 Uhr geöffnet sein. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag bleiben die Öffnungszeiten unverändert. 

Mit der Resonanz im Badbereich in den ersten Wochen ist Jensen zufrieden. Zwar hatte er keine aktuellen Zahlen parat, jedoch sei die Therme vor allem am Wochenende sehr gut besucht. Gut angelaufen sei auch der Schwimmunterricht und die ersten Trainingsstunden der Vereine. Die ersten Kegelfreunde haben sich inzwischen auch auf den vier neuen Bahnen sportlich betätigt. Um den Besucherstrom weiter anzukurbeln, soll die Werbung für die Bernsteintherme nun forciert werden. „Bislang waren wir wegen der noch nicht geöffneten Bereiche da eher zurückhaltend.“ 

Dann kann auch die Eröffnung des Solebereichs mit Innen- und Außenbecken vermeldet werden. Am 31. Dezember soll es soweit sein. Noch wird das Außenbecken von einer Stahlkonstruktion überragt, die mit Folie abgedeckt wurde. Laut Jensen kann das Becken wegen der geklebten Fliesen erst am nächsten Donnerstag mit Wasser und Sole gefüllt werden. Dann kommt das schwere Stahlgerüst runter. Danach wird das Becken auf 32 Grad aufgeheizt – Entspannung garantiert. 

Rolf Jensen, der zwar die letzten Rechnungen noch nicht vorliegen hat, geht davon aus, dass sich das Unternehmen am Ende im Rahmen der kalkulierten Kosten von rund 26,5 Millionen Mark bewegen wird. 

HENRIK NITZSCHE
Thüringer Allgemeine Lokales 21.12.2001 
Fliederkrone über der Kyffhäusertherme 

BAD FRANKENHAUSEN .Eine überdimensionale Fliederkrone schwebte gestern in der klaren, kalten Dezemberluft über der Baustelle an der Kyffhäuser-Therme - Richtfest nach Bad Frankenhäuser Art. 

"Was könnte schöner sein, als wenn man die Gebäudeteile bekommt, die man sich schon seit Jahren wünscht?", freute sich Kurdirektorin Bärbel Gartenbach über den Baufortschritt an Saunalandschaft und Mehrzweckbecken. Bürgermeister Karl-Josef Ringleb (CDU) fühlte in seiner Ansprache aber auch mit dem Kämmerer, der beim Gedanken an die Refinanzierung des Ganzen jetzt schon graue Haare bekomme.

Dass sich die Unterhaltung eines Spaßbades nicht ganz einfach gestalte, das habe die Stadt in den vergangenen Jahren feststellen müssen, resümierte auch der Leiter des Bauverwaltungsamtes im Kyffhäuserkreis, Sören Hauskeller, der gestern den Landrat beim Richtfest vertrat. Doch Bad Frankenhausen habe sich entschieden, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern die Kyffhäusertherme attraktiver zu gestalten, so Hauskeller weiter. Mit dem Anbau entstehe jedenfalls ein ansprechendes Badeangebot im Landkreis, dem man allen Erfolg wünsche.

Der nun geschlossene Baukörper passt sich mit seinem Holzdach gestalterisch exakt an die bereits bestehende Therme an. Kein alltäglicher Auftrag für die Firma von Zimmermeister Siegbert Baumert aus Obermehler, der nach dem traditionellen Richtspruch aus luftiger Höhe ein Sektglas zur Erde schmetterte.

Als nächstes wird jetzt die Fassade aus Stahl und Glas fertig gestellt, geht es mit dem Innenausbau weiter. Auf dem Papier haben die Bauleute bis zum 31. Dezember nächsten Jahres Zeit. Tatsächlich aber will die Kurstadt den 7,5 Millionen Mark (3,825 Mio. Euro) schweren Anbau schon eher in Betrieb nehmen, am liebsten bereits zum Bauernmarkt 2002. Schließlich erhofft man sich von den verschiedenen Sau- nen und dem 25 mal 11,8 Meter großen und bis zu zwei Meter tiefen Mehrzweckbecken einen deutlichen Aufschwung bei den Besucherzahlen. Grit POMMER
Schwäbische Zeitung Lokales 20.12.2001 
Projekt "Jordanbad" verzögert sich 

BIBERACH - Der geplante Baubeginn des Projektes "Jordanbad" verschiebt sich um ein dreiviertel Jahr. "Unser Ziel ist nun die Eröffnung des aus sechs Säulen bestehenden Gesundheitsparks, einschließlich Thermal- und Familienbad, im Spätsommer 2003", erklärte Kurt Rimmele, ehemaliger Verwaltungsdirektor des Jordanbades und heute Projektleiter der Baumaßnahme. 

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Drei Gründe haben laut Projektleiter Kurt Rimmele zu dieser Verzögerung geführt: Erstens musste für den Wohnpark mit Betreuter Altenwohnanlage und Pflegeheim ein neuer Standort gesucht werden: Der Wohnpark war ursprünglich östlich angrenzend an das Jordanbad-Gelände vorgesehen. Weil der Wohnpark hier aber auf Grund der Vorgaben des Flächennutzungsplanes - wenn überhaupt - erst in ein paar Jahren hätte realisiert werden können, suchte die St. Elisabeth-Stiftung nach einem Platz innerhalb des Jordanbad-Geländes. Das Betreute Altenwohnen wird nun oberhalb des Thermalbades gebaut, das Pflegeheim westlich von Schwesternhaus und Kirche verwirklicht. 

Zweiter Grund ist, laut Kurt Rimmele, die Tatsache, dass bei einem Projekt dieser Größenordnung viele planerischen und prüfungstechnischen Schritte länger gedauert haben, als ursprünglich vorgesehen. 

Erschwerend kam zuletzt noch der frühe Wintereinbruch hinzu, der einen Baustart nicht mehr zuließ, obwohl zwei Baugenehmigungen bereits vorlagen. "Wir machen jetzt das Beste daraus und nutzen die Zeit bis zum Frühjahr, um den Bau bis ins Detail zu planen, damit die Bauphase anschließend zügig vorangehen kann", unterstreicht Kurt Rimmele. 

An der inhaltlichen Konzeption mit den sechs Säulen JordanTherme, Kneippness, Kneipp-Kurhotel (mit 80 Betten), Ärztehaus, Wohnpark (Wohn- und Pflegeangebote für ältere Menschen) und Sinn-Welt hält die St. Elisabeth-Stiftung hingegen fest. 

In einigen Punkten bestünde, so Kurt Rimmele, Erklärungsbedarf: Zur JordanTherme: "Wir realisieren mit der JordanTherme kein Spaßbad, sondern ein Thermal- und Familienbad. Das Familienbad ist baulich so angeordnet, dass die Thermalbadbesucher in ihrem Bedürfnis nach Ruhe nicht gestört werden." Das wesentlich erweiterte Thermalbad biete künftig neben den bisherigen Innen- und Außenbecken ein Solebecken, angereichert mit Salz aus dem Toten Meer, einen "Quelltopf" mit heißem Thermalquellwasser und einen "Aromapool". Das Thermalbad im "Oasenstil" werde mit viel Glas gebaut und mit Palmen bestückt sein. Im Familienbad sind zwei Rutschen geplant: eine Röhren- und eine Breitrutsche. Daneben sind ein 15-Meter-Schwimmbecken, ein Kleinkinderbecken und eine Gastronomie vorgesehen, die allen Badbesuchern zugänglich ist. Freuen können sich Saunaliebhaber auf eine Saunalandschaft mit Dampfbad, Kräutersauna, Meditationssauna mit Entspannungsmusik und finnischem Saunadorf mit mehreren Saunahütten im Park des Jordanbades. 

Den Begriff "K neippness" definiert Kurt Rimmele aus den Bestandteilen Wassertherapie, ambulante Therapie, Fitness und Ernährung. Zum Ärztehaus gab der Projektleiter bekannt, dass die Biberacher Hebammengemeinschaftspraxis in das neue Ärztehaus im Jordanbad umziehen wird. Daneben finden ein Orthopäde und ein Internist/Allgemeinmediziner hier ein neues Domizil.
Thüringer Allgemeine Lokales 20.12.2001 
Liquid Sound als Export-Artikel 

BAD SULZA (jl).Bade-Kultur in ihrem wörtlichen Sinne anzubieten, haben sich die Betreiber der Toskana Therme seit jeher auf die Fahnen geschrieben. Inzwischen erweist sich der Bad Sulzaer Liquid Sound auch reif für die Bundeshauptstadt. Voraussichtlich am 1. März öffnet in der neu errichteten Berliner Kulturarena "Tempodrom" das "Liquidrom" seine Pforten. 

"Schon seit Jahren haben wir eine intensive Beziehung zur Kultur im alten Tempodrom", meinte Klaus-Dieter Böhm. Der Kontakt zu den Mitarbeitern der Berliner Kultur-Spielstätte spiegelte sich auch vor fünf Jahren hier in der Region wieder. In Auerstedt lieferten sich damals die Alt-Herren-Elf der Gastgeber und ein Tempodrom-Team einen Fußball-Vergleich, den die Auerstedter für sich entschieden. "Nach dem Spiel schlossen wir mit den Berlinern einen Partnerschaftsvertrag. Den haben wir damals auf einer Serviette unterzeichnet", erläuterte Böhm.

Der Plan, im Herzen der Hauptstadt das Tempodrom neu entstehen zu lassen, erfüllte die Notiz auf der Serviette mit Leben. "Von Beginn an war klar, im Tempodrom den Liquid Sound anzusiedeln", sagte der Wahl-Auerstedter. Die Suche der Berliner Kulturschaffenden nach einem professionellen Betreiber endete wieder beim Ursprung, in Bad Sulza.

Dennoch kommen das Liquidrom und die Toskana Therme keineswegs als Zwillinge daher. Das Berliner Objekt, das als Tagesbad und nicht als Großtherme angelegt wurde, ist um gut zwei Drittel kleiner als das Bad Sulzaer Original. Es sind nicht die raumgreifenden Schwimmbecken, sondern kleinere Pools im Stile eines japanischen Bades, die das Liquidrom kennzeichnen. Gemeinsam ist beiden Einrichtungen der Kuppelbau, der den Liquid-Sound- Pool umschließt, wenngleich er in seiner Berliner Ausprägung eher etwas orientalisch und pantheonartig anmutet.

Schon bislang zählte Bad Sulzas Therme zahlreiche Gäste aus der Hauptstadt. Dass sich dieser Besucherstrom mit dem Liquidrom ausdünnt, befürchtet Böhm nicht, im Gegenteil. "Ich hoffe, dass noch mehr Berliner neugierig auf den Liquid Sound in Bad Sulza werden."
Thüringische Landeszeitung Lokales 20.12.2001 
Bad Sulza steht Pate für Berlin 
Von Sibylle Göbel 

Berlin/Bad Sulza. 

(tlz) Der Liquid Sound Tempel in der Bad Sulzaer Toskana Therme bekommt ein Junges: Im März 2002 wird im gerade neu eröffneten Berliner Tempodrom das "Liquidrom" eröffnet, das ebenso wie die Bad Sulzaer Therme über eine tempelartige Kuppelhalle mit Schwimmbecken verfügt, in dem bis zu 100 Badegäste gleichzeitig "verflüssigte Musik" hören können. Und das sich dennoch architektonisch deutlich von Bad Sulza unterscheidet.

Entspannung pur

In technischer Hinsicht indes ähneln sich beide Anlagen: Für optimalen Hörgenuss sorgen zwölf Unterwasserlautsprecher und vier Klangsäulen über Wasser, Farblichtprojektionen über und unter Wasser sollen das sinnliche Erleben verstärken. So wie in Bad Sulza, wo inzwischen 120 Künstler mit Unterwassermusik für Entspannung pur sorgten, sollen auch in Berlin regelmäßig Themenabende und Live-Acts von DJs und Musikern veranstaltet werden.

Betreiber des Liquidroms, das anders als in der Kurstadt keine komplette Therme, sondern ein exklusiver Bereich mit Sauna, Wellnessbehandlungen, Bar und eben dem Liquid Sound Becken ist, sind Marion Schneider und deren Ehemann Klaus Böhm. Künstlerischer Leiter ist Micky Remann, der bereits vor 15 Jahren mit Tempodrom-Chefin Irene Moessinger darüber nachsann, wie man Wasser und Musik verbinden kann. "Vor sechs Jahren wurde es dann erstmals konkret. Allerdings war es ein sehr zäher, harter Kampf, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass dem Tempodrom ein so innovatives Projekt gut zu Gesicht stünde", berichtet der 51-Jährige, der gerade von einer dreimonatigen Verpflichtung als deutsche Stimme von Magier David Copperfield nach Bad Sulza zurückgekehrt ist.

Spezielles Konzept

Das Liquidrom sei eine eigenständige und profilierte Form des Liquid Sounds, ein speziell für Berlin entwickeltes Konzept und nicht etwa eine pure Übertragung des in Bad Sulza Bewährten. "Allerdings kam uns für das Berliner Projekt zupass, dass sich die Zweifler die Sache in Bad Sulza in praxi anschauen konnten." Das Projekt habe zwar oft auf der Kippe gestanden, nun aber sei Berlin äußerst gespannt auf das, was aus der thüringischen Provinz in die Hauptstadt schwappt. Micky Remann: "Das Tempodrom ist nur einen Steinwurf vom Potsdamer Platz entfernt. Von daher kommt dem Liquidrom natürlich eine ganz besondere Bedeutung zu." Freilich sei man im Gespräch über weitere Orte für die Installation von Unterwassermusik, "aber über ungelegte Eier redet man schließlich nicht", so der Experte. 
Badener Zeitung Lokales 19.12.2001
Römertherme: Besucherzahlen um 33 Prozent gestiegen!

Therme wird immer öfter für Veranstaltungen genützt

„Heuer wird die Römertherme erstmals mehr Einnahmen als Ausgaben vorweisen können. Der Hauptgrund dafür ist der Anstieg der Besucherzahlen um rund 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, freut sich Bgm. August Breininger zur Jahresbilanz der Therme. Zurzeit liegt der Jahresbesucherdurchschnitt bei 707 Gästen pro Tag, vor genau einem Jahr waren es 526 Besucher. „Mit 31. Dezember 2000 wurde ein Schnitt von knapp 540 Besuchern erreicht. Wir rechnen also mit einem Jahresmittel von 720 Besuchern für das Jahr 2001“, erklärt Betriebsleiterin Gabriele Simon und führt weiter aus: „Auch das Weihnachtsgeschäft läuft sehr gut. Der Wellnesstrend wirkt sich positiv aus. Ein Besuch in der Römertherme wird von vielen als Geschenk für ihre Lieben gewählt.“ Der Schwerpunkt für das nächste Jahr liegt in der Kooperation mit Firmen, welche immer öfter die Therme als Örtlichkeit für Seminare und Veranstaltungen nutzen. Das Bewusstsein der Unternehmer geht dahin, dass der Wert und der Nutzen von Entspannung, Fitness und Gesundheit im Betrieb anerkannt wird. Wellness – kein kurzfristiger Trend, sondern ein fixer Bestandteil im Leben eines gesundheitsbewussten Menschen! 
Ostsee Zeitung Lokales 19.12.2001 
Bernstein-Therme lädt ein zum Tag der offenen Tür

Zinnowitz (OZ) In Kürze soll, nachdem der Badebereich seit mehreren Wochen bereits zugänglich ist, auch der zweite Teil der Zinnowitzer Bernstein-Therme eröffnet werden. Neugierige haben bereits am Freitag dieser Woche Gelegenheit, sich im Rahmen eines Tages der offenen Tür vor Ort umzuschauen. In der Zeit von 18 bis 21 Uhr können, neben dem schon nutzbaren Schwimmbereich, nun auch die türkische Sauna, die Strandsauna und das Solebad in Augenschein genommen werden. Die räumlich voneinander getrennten Angebote können später unmöglich allesamt an einem Tag in Anspruch genommen werden. Daher ist es von Vorteil, wenn Interessenten im Rahmen dieser Besichtigung schon einmal ganz unverbindlich überall hinein schnuppern.
Höchster Kreisblatt Lokales 18.12.2001 
Säuredämpfe wabern durchs Thermalbad

Von Brigitte Kramer

Bad Soden. Wird die Sodenia-Therme zum ewigen Sorgenkind der Stadt? Wenige Wochen bevor das Thermalsolebad offiziell wieder eröffnet werden soll, kam es gestern zu einem erneuten technischen Zwischenfall. Ein zu hoher Chlor- und Salzsäuregehalt im Schwimmbecken des Thermalbades rief die Feuerwehr auf den Plan. Mit Saugwagen der Firma Infraserv musste das gesamte Badewasser abgepumpt werden. Bis spät in die gestrigen Abendstunden dauerte die Aktion. Die Freiwilligen Feuerwehren aus allen drei Sodener Stadtteilen unterstützt von der Wehr aus Schwalbach waren mit rund 100 Leuten im Einsatz. 

Gegen 23 Uhr am Sonntagabend hatten Bewohner des Hochhauses über dem Thermalbad starken Chlorgeruch im Gebäude festgestellt und den Notruf gewählt. Sofortige Luftmessungen hätten ergeben, berichtet Thomas Velten von der Altenhainer Wehr, dass keine Gefahr für die Bewohner oder Nachbarn bestanden habe. 

Im Schwimmbeckenbereich allerdings, so Velten, sei die Konzentration von Salzsäuredämpfen und Chlorgas so hoch gewesen, dass die Feuerwehrleute den Beckenbereich nur mit Atemschutz betreten konnten. Sofort wurden über die Firma Infraserv Saugwagen angefordert, damit das gesamte Beckenwasser abgepumpt werden konnte. 24 Stunden lang waren die Leute im Einsatz. Regelmäßig wurden Luftmessungen durchgeführt. Die Kronberger Straße musste gestern während der ganzen Zeit für den Autoverkehr und die Fußgänger gesperrt werden.

Wie es dazu kommen konnte, dass zu viel Chlor und Salzsäure im Schwimmwasser war, es wurde ein pH-Wert von zwei bis drei festgestellt, konnten sich die Verantwortlichen gestern nicht erklären. Stadtbrandinspektor Hermann Zengeler, der die Aktion koordinierte, vermutet, dass die Dosierungsanlage nicht in Ordnung war. Das Badewasser sei für einen Probelauf eingefüllt werden. 

Die Firma, die für die Technik verantwortlich ist und mit der die Stadt, laut Hauptamtsleiter Georg Hense, einen Wartungsvertrag hat, wurde sofort benachrichtigt. Sie wird sich heute von dem Stand der Dinge überzeugen. 

Hense sieht in dem Vorfall „nichts Dramatisches“. Die technische Anlage sei computergesteuert. Offensichtlich habe die Dosierungspumpe nicht richtig funktioniert. Wie das passieren konnte, darüber erwarte er heute von der Fachfirma eine klare Aussage. 

Dass die Wiedereröffnung des Thermalsolebades, die für Februar kommenden Jahres vorgesehen ist, dadurch gefährdet sei, steht für ihn nicht zur Diskussion. Bis dahin, versichert Hense, würden noch mehrere Probeläufe gefahren.
Höchster Kreisblatt Lokales 15.12.2001 
Therme: Parlament für mehr Rabatte

Kelkheim. Die Eröffnung der Rhein-Main-Therme in Hofheim steht unmittelbar bevor. Geht es nach dem Willen der Kelkheimer Stadtverordneten, werden die vereinbarten Sonderkonditionen auf Behinderte und kinderreiche Familien ausgeweitet. Darauf einigten sich die Parlamentarier in der vergangenen Sitzung. Nun muss der Magistrat zunächst die genaue Zahl kinderreicher Familien in Kelkheim ermitteln.
Höchster Kreisblatt Lokales 15.12.2001 
Die Tageskarte kostet 38 Mark

Hofheim. Am Freitag, 21. Dezember wird die Rhein-Main-Therme um 9 Uhr erstmals für zahlende Badegäste geöffnet. Der Betrieb dauert dann an sieben Tagen in der Woche jeweils bis 23 Uhr.

Bis auf Massagen und den Besuch des Fitness-Centers ist alles im Preis enthalten, auch der Besuch der Saunen. Erwachsene zahlen für anderthalb Stunden 18 Mark, Kinder bis 15 Jahre 12 Mark (in Euro jeweils die Hälfte). Die Vier-Stunden-Karte kostet 30, für Kinder 18 Mark. Sie müssen für die Benutzung der Sauna aber noch vier Mark zusätzlich zahlen. Die Tageskarte kostet 38 Mark, für Kinder 22 Mark. Wer die Zeit verlängern will, zahlt für die halbe Stunde eine Nachlösesumme von drei Mark für Erwachsene und zwei Mark für Kinder. An Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien wird ein Zuschlag von zwei Mark von Erwachsenen und einer Mark von Kindern verlangt.

Einen Sondertarif gibt es für Familien (Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern oder Enkelkindern bis 15 Jahre) an allen Tagen für 80 Mark, am „Familientag“ Freitag für 60 Mark.

Massagen und der Besuch des Fitnessclubs kosten extra, eine Rückenmassage mit Rotlicht beispielsweise 38 Mark, die Mitgliedschaft im Fitnessclub monatlich 90 Euro plus einen Aufnahmebeitrag von 90 Euro. (hpo)
Höchster Kreisblatt Lokales 15.12.2001
Der Glaspalast für Wellness-Freunde

Rhein-Main-Therme offiziell eröffnet

Von Hanspeter Otto

Hofheim. Es gibt noch viel zu tun in der Rhein-Main-Therme und während gestern Nachmittag drinnen offiziell Eröffnung mit geladenen Gästen gefeiert wurde, waren die Bauarbeiter draußen in der Eiseskälte dabei, die Parkplätze und das Außengelände fertigzustellen. Im Innern fehlen an manchen Stellen einige Fliesen, noch ist nicht alles verkabelt und rot-weißes Flatterband verwehrt den Zutritt zu mehreren Räumen. Investor Heribert Stork ist aber zuversichtlich, dass bis Freitag nächster Woche alles komplett ist. Dann nämlich öffnet die Therme zum ersten Mal die Türen für Badegäste.

Von den jahrelangen Querelen und Diskussionen um die Therme war bei den Festrednern keine Rede mehr. Vielmehr herrschte jetzt eitel Freude über das gelungene Werk. Die Verwaltungschefs lobten die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ (Gisela Stang, Hofheim), sprachen vom „kommunalpolitischen Meilenstein“ (Thomas Horn, Kelkheim) und freuten sich über den gelungenen „weichen Standortfaktor“ für die Region (Berthold Gall, Landrat). Im Mai 98 sei das Bad in der Presse für tot erklärt worden, verkündete Horn und fügte an: „Die Skeptiker müssen jetzt schweigen.“ Ohne die Zähigkeit der Schwimmbadkommission, die aus Stadtverordneten beider Städte bestand, wäre das Bad aber sicher nie gebaut worden. Eine Besichtigungstour zu einer Therme in Leipzig, die ebenfalls Stork gehört, gab dann schließlich den Ausschlag für eine positive Entscheidung für den Bau und für Investor Stork.

In drei Monaten war die Baugenehmigung für das Gelände zwischen Hofheim und Kelkheim erteilt. In 13 Monaten wurde das 50 Millionen Mark teure Gebäude, das von einer riesigen Glaskuppel überspannt wird, errichtet. 60000 Kubikmeter umbauter Raum mit einer Nutzfläche von 13400 Quadratmetern wurde auf dem 32000 Quadratmeter großen Gelände geschaffen. Die Besucher erwartet gleich hinter dem Eingang eine Badelandschaft unter der Glaskuppel mit geschwungenen Beken, in deren Mitte eine mehrstrahlige, abends bunt beleuchtete Fontaine hochschießt. Liegestühle unter Palmen bieten Ruhemöglichkeiten, die Bar schließt sich an, die auch aus dem Saunabereich zu erreichen ist. Drei Saunen gibt es innerhalb der Therme, dazwischen Abkühlbecken und ein Ausgang nach draußen, zur den in Blockhütten gebauten Erdsaunen, Schwimmbecken und Tauchpools. Die Wände in der Therme sind in Pastellfarben gestrichen mit Gemälden nackter, badender Menschen, die an altgriechische Szenen erinnern. In einem Raum neben den Saunen kann man sich massieren lassen, muss dafür aber extra zahlen, genau wie für die Benutzung des opulent ausgestatteten Fitness-Centers. In diesem Teil des Gebäudes finden die Besucher auch ein Bahnschimmbecken und ein Ein- und ein Drei-Meter-Sprungbrett sowie eine Riesenrutsche von draußen nach innen. Hinter der gläsernen Trennwand ist dann der Teil der Therme untergebracht, der für Vereine und Schulen gedacht ist, mit einem wettkampftauglichen Becken mit Startblöcken und einem nicht so tiefen Becken, das vor allem von Schulen genutzt werden dürfte.

2500 Kubikmeter Wasser sind nötig, um alle Becken und Whirlpools zu füllen. Das, so Investor Stork, entspricht dem Wasserverbrauch von rund 17000 Menschen. Drei Millionen Kubikmeter Luft und 60000 Kubikmeter Wasser werden täglich für ein gutes Raumklima und sauberes Wasser umgewälzt. 100 Mitarbeiter sind für Sicherheit, Reinigung, Service und Betreuung der Gäste angestellt worden.

Bei der offiziellen Eröffnung segneten gestern Abend der evangelische Pastor Dr. Petzke und sein katholischer Kollege, Pfarrer Kalteier die Therme. Neben den Grußworten und einer Festrede sorgten schließlich Jannin Love & Essentials, eine Moulin-Rouge-Tanzgruppe und der Junge Chor Hofheim für musikalische Unterhaltung, bevor der Abend mit einer Poolparty beendet wurde.
Main Rheiner Lokales 14.12.2001
Alles guckt aufs „BOT-Modell“ 
Thermalbad im Aukammtal wird für mehr als 30 Millionen Mark saniert

Wiesbaden. (isa/dir) Am Sonntag, 30. Dezember, können Freunde des Wiesbadener Thermalbads zum letzten Mal ihre Runden drehen. Einen Tag später gibts eine Abschiedsparty für Stammbesucher. Und in der zweiten Januarwoche rollen die Bagger an. 
Die Rathauspolitiker haben gestern grünes Licht für das Großprojekt der Kurbetriebe gegeben. Diese wollen das nun 25 Jahre alte Bad von einem Investor, mit dem in Kürze der Vertrag besiegelt wird, aufwändig sanieren lassen. Zum ersten Mal werde in Deutschland, bestätigt Kurdirektor Henning Wossidlo, ein Bad im so genannten BOT-Modell modernisiert und erweitert. BOT bedeutet das Verfahren des Bauens (build), Betreibens (operate) und Übertragens (transfer). Wenn die Einrichtung mit einem Aufwand von mehr als 30 Millionen Mark instandgesetzt worden ist, treten die Kurbetriebe als Mieter auf. Das Schöne, so Wossidlo, sei, dass hinter den Kulissen, also für die Wartung mit allem Drum und Dran, der private Partner zu sorgen habe. Jetzt schon kämen Anfragen aus anderen Städten, die Interesse am BOT-Bad-Modell haben. Auf BOT- Weise ist übrigens auch die britische Botschaft in Berlin von der Firma Bilfinger + Berger gebaut worden. War zunächst die Rede davon, dass das Bad nach 15 Jahren an die Stadt zurück fällt, so geht man nun von 20 Jahren aus.

Wiesbadens Kur- und Gesundheitsdezernent Detlev Bendel hat die Bad-Sanierung diese Woche auch im Ortsbeirat Bierstadt vorgestellt und betont, dass die Therme im September 2003 wieder eröffnet werden soll Zu den künftigen Eintrittspreisen meinte Bendel vage: „Wir gehen davon aus, dass der bisherige Preis gehalten werden kann“, müsse allerdings die allgemeine Preissteigerungsrate berücksichtigen. Zusätzlichen Parkraum, so Bendel weiter, werde es nicht geben, man glaube, dass die vorhandenen Plätze ausreichen. Denn das Bad sei nicht als Spaß- sondern als ein Gesundheitsbad konzipiert. Allerdings mit erweitertem Angebot. So gibt es in einem Anbau einen zweistöckigen Saunabereich. Für die Erweiterungen in den Hang hinein sind laut Wossidlo noch geologische Untersuchungen nötig. Neu wird auch die Verbindung zwischen dem Innen- und dem Außenbecken sein. Letzteres wird von 300 auf 450 Quadratmeter erweitert.

Wiesbadens Kurbetriebs-Chef fährt heute übrigens zur Eröffnung eines anderen Freizeitbades: In Hofheim wird „ein Traum wahr“, wie es in der Einladung heißt. Dort präsentieren die Bürgermeister von Hofheim und Kelkheim, Gisela Stang und Thomas Horn, die Rhein-Main-Therme an der Niederhofheimer Straße. Der Zeitpunkt ist günstig, denn die Bad-Eröffnung am 21. Dezember fällt fast mit der Schließung des Wiesbadener Thermalbades zusammen. Auch, wenn die Rhein-Main-Therme als „Bade-Sauna-Welness-Paradies“ angepriesen ist, wird so mancher Freund des Thermalbads im Aukammtal Hofheim als Alternative nutzen.
Thüringer Allgemeine Lokales 14.12.2001
Nachverhandeln verboten 

BAD FRANKENHAUSEN (pom).Aufträge im Umfang von rund 1,74 Millionen Mark (887 400 Euro) für den weiteren Ausbau der Kyffhäuser-Therme hat der Bad Frankenhäuser Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung vergeben. Für die Heizungs-, Lüftungs- und Dämmungsarbeiten sowie die Elektro- und die Sanitärinstallation erhielten jeweils die kostengünstigsten Anbieter den Zuschlag. Doch darunter fand sich keine ortsansässige Firma. 

Als einziger Frankenhäuser Betrieb überhaupt hatte sich die Firma Schettler um zwei der insgesamt fünf Lose beworben. Und bei den Heizungsarbeiten mit knapp 332 000 Mark (169 320 Euro) zunächst auch das günstigste Gebot abgegeben. Doch ihre Konkurrenz - die Herbst GmbH aus Sondershausen - hatte auch gleich noch einen Preisnachlass von 5 Prozent unterbreitet. Und mit den so herunter gerechneten rund 319 000 Mark (162 690 Euro) am Ende doch noch die Nase vorn. "Das Pauschalangebot solcher Nachlässe ist bei Ausschreibungen absolut üblich", erklärte Bad Frankenhausens Bauamtschefin Carola Müller auf Anfrage von "Thüringer Allgemeine". Es müsse allerdings schon von vornherein im verschlossen eingereichten Gebot enthalten sein. Im Nachgang nochmal mit anderen Anbietern nachzuverhandeln ist laut Ausschreibungsrecht streng verboten. Und so sei das knappe Ausscheiden der Firma Schettler zwar bedauerlich, aber unvermeidbar gewesen.

Wenigstens hat mit der Sondershäuser Herbst GmbH auch ein einheimisches Unternehmen das Rennen gemacht. Immerhin hätten ihr bei der Bauanlaufberatung etliche Kollegen der ehemaligen Frankenhäuser Firma TGI gegenüber gestanden, meinte Müller. Herbst erhielt auch den Zuschlag für die Elektroinstallation im Umfang von rund 442 800 Mark (225 828 Euro) und für die Lüftungsarbeiten im Umfang von knapp 675 500 Mark (344 505 Euro). Die Sanitärarbeiten für 197 000 Mark (100 470 Euro) gingen an eine Firma aus Urleben, die Dämmung mit 106 500 Mark (54 315 Euro) an einen Betrieb aus Bad Langensalza. Um dieses spezielle Los hatte sich nur noch die Industrieisolierung Chemnitz beworben.
Nordkurier Lokales 13.12.2001 
Für Torgelower endet Besuch von Sauna bereits an Kasse 
Stammgast der Röbeler Müritz Therme kritisiert Mindestzeit [KOMM_ÜS] 

Röbel (EB/G. Kruse). Seit gut einem Jahr ist Walter Tinnacher bereits Stammgast in der Röbeler Müritz Therme - doch ob das auch künftig so bleibt, kann er nicht mit Bestimmtheit sagen. Denn, so berichtete der Torgelower, bei seinem jüngsten Abstecher zum Bad habe er statt Spaß nur Ärger gehabt. Grund: Er wollte diesmal nur für eine Stunde die Sauna nutzen, ein entsprechendes Ticket wurde dem Rabattkarten-Inhaber allerdings nicht gewährt. 
"Ich habe später in der Therme angerufen und nachgefragt", berichtete Tinnacher. Bei dem Telefonat sei ihm bestätigt worden, dass es keine Ein-Stunden-Tickets fürs Saunieren gebe. Unter anderem solle mit der Zwei-Stunden-Mindestnutzung Hektik in der Einrichtung vermieden werden. "Auch mein Einwand, dass ich mich bestimmt nicht ‚hektisch‘ verhalten würde, nutzte nichts", so Walter Tinnacher, der eine Änderung der Regelung fordert.
Doch die wird es wohl so bald nicht geben. Schließlich, so sagte Thermenchef Hans-Georg Pramme auf MZ-Nachfrage, sei die jetzige Beschwerde erstmals geäußert worden. "Wenn es massive Wünsche nach einem Ein-Stunden-Saunaticket geben würde, könnte über eine Veränderung nachgedacht werden", so Pramme. 
Er wisse zwar, dass sein Haus über jeden Gast froh ist. Allerdings gebe es auch gültige Tarife. Die seien erstellt worden, um möglichst kostendeckend arbeiten zu können. Außerdem verwies Pramme darauf, dass es seines Wissens nach keine andere ähnliche Einrichtung gibt, die eine geringeres Zeit-Minimum als zwei Stunden für den Saunabesuch anbietet.
Höchster Kreisblatt Lokales 13.12.2001 
Rhein-Main-Therme: Noch mal reinschauen

Hofheim. Mit einer Feier für geladene Gäste wird die Rhein-Main-Therme an der Niederhofheimer Straße morgen eröffnet. Der erste Badetag für die Allgemeinheit ist aber erst eine Woche später, am 21. Dezember, 9 bis 23 Uhr. Tage der offenen Tür – nicht zum Planschen, nur zum Schauen – sind nochmal an diesem Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr. (kajo)
Allgäuer Zeitung Lokales 12.12.2001
Erlebnisbäder: Markt ist hart umkämpft 
Kempten (sh/mun). Freizeitbäder haben Hochkonjunktur. So wurden allein in den vergangenen fünf Monaten drei neue Badetempel eröffnet, sieben gibt es damit insgesamt in der Region (Grafik). Weitere Projekte sind geplant. Das Oberstaufener "Aquaria", vor acht Jahren erstes Erlebnisbad in der Region, klagt angesichts der zunehmenden Konkurrenz bereits über rückläufige Gästezahlen. Betreiber anderer Einrichtungen sehen noch kein Ende des Booms und hoffen auf neue Gäste. 

Von rund 340 000 Besuchern in den ersten Jahren ging die Zahl auf heuer etwa 300 000 pro Jahr zurück, schildert Manfred Mader vom Aquaria: "Der Trend geht abwärts, dieses Jahr schreiben wir vermutlich erstmals rote Zahlen." 

Michael Reinartz vom Schongauer "Platsch" glaubt, dass es trotz immer neuer Anbieter noch keinen ernsthaften Konkurrenzkampf auf dem Allgäuer Bäder-Markt gibt. "Jede Einrichtung ist unterschiedlich, jeder hat seine eigene Nische." Der Bedarf bei der Bevölkerung sei groß. Das "Plantsch" ist einer der Neulinge in der Region: Erst vor wenigen Tagen wurde das Bad eröffnet. Am vergangenen Wochenende habe man mit rund 1300 Besuchern täglich einen guten Start hingelegt, so Reinartz weiter. 

Zufrieden zeigt sich auch der Unternehmer Heinz Steinhart. Er betreibt die "Königliche Kristall-Therme" in Schwangau und das "Kristall Kur- und Freizeitbad" in Oberstdorf. Dort habe es im Sommer einen kurzzeitigen, aber spürbaren Besucherrückgang gegeben, nachdem in Sonthofen das "Wonnemar" eröffnet worden war. Inzwischen sei der Rückgang aber wieder ausgeglichen, da man sich als neuen Schwerpunkt die Therme gesucht habe, berichtet Steinhart über das Bad in Oberstdorf. 

Einer der Platzhirsche ist das "Alpspitz-Bade-Center" (ABC) in Nesselwang. Auch in diesem Jahr habe es wieder eine Steigerung der Besucherzahlen gegeben, so Janet Strenger vom ABC. Nennen will sie diese aber nicht, das sei Betriebsgeheimnis. Udo Stenger vom "Wonnemar" zieht ebenfalls eine positive Bilanz. Vor rund fünf Monaten hatte das neue Sonthofener Bad den Betrieb aufgenommen. Mit täglich rund 1100 Besuchern liege man sogar über den vor Baubeginn kalkulierten Zahlen von zwischen 800 und 1000 Besuchern pro Tag. 

"Beobachten" müsse man nun aber die Entwicklung in Kempten, wo ein weiteres Freizeitbad entstehen soll. Stenger befürchtet dabei vor allem ein Abschöpfen gut ausgebildeter Arbeitskräfte, die ohnehin schon knapp seien. "Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt", sagt Uwe Gehrt über das im September eröffnete "Limare" in Lindau. Durchschnittlich 2300 Besucher würden jede Woche gezählt, das sind im Schnitt 400 pro Tag. 
Wolfsburger Allgemeine Lokales 13.12.2001
Badeland: 31. Januar/1. Februar offene Tür - 2. Februar erster Badetag 
Endlich ist es so weit: Seit gestern steht am neuen Badeland der Name Badeland dran. Arbeiter befestigten das Logo über dem Eingang. Gleichzeitig legten Sportdezernent Dr. Wolfgang Guthardt und Betriebsleiter Martin Weber die ersten Öffnungszeiten fest: 31. Januar und 1. Februar sind zwei Gratis-Tage der offenen Tür für alle, am 2. Februar um 10 Uhr ist erster Badetag.

Guthardt ist schon ganz aufgeregt: "Wir rechnen zum Start am Sonnabend mit riesigem Interesse. Wir müssen uns etwas überlegen, wie wir mit den langen Besucherschlangen umgehen - immerhin ist dann Winter."

Von 10 bis 23 Uhr darf am ersten Tag gebadet werden. Im Gegensatz zu den Tagen der offenen Tür. Betriebsleiter Martin Weber: "Baden ist dann nicht erlaubt. Wir wollen den Wolfsburgern bei dieser Gelegenheit nur ihr neues Bad zeigen, damit sie sehen, wie schön der Neubau geworden ist." Da wird es dann viel zu sehen geben. Zehn Bade- und Schwimmbecken, zwei Rutschbahnen sowie elf (Sauna-)Arten, um die Besucher ins Schwitzen zu bringen. Die Gastronomie ist an beiden Tagen offen.

Bis es so weit ist mit der Eröffnung, wird das neue Badeland-Logo den Wolfsburgern den Weg zum neuen Sport- und Spaßzentrum weisen. Guthardt: "Die Wolfsburger kriegen ihr Badeland zurück. Aber es ist neuer, nasser und Wolfsburg hat die Nase vorn."
bri, Wolfsburg
Remscheider GA Lokales 12.12.2001
Stadtrat beschließt Wirtschaftsplan aquafun
Von Nadja Lehmann 

Im Stadtrates schlug das Freizeitbad aquafun Dienstag noch einmal hohe Wellen. Mehrfach hatte der Ausschuss für Eigenbetriebe beraten, wohin die Reise des defizitären Betriebes gehen soll. Jetzt lag der Wirtschaftsplan 2002 vor. Darin enthalten: Die neuen Eintrittspreise. "Sie werden teilweise bis zu 50 Prozent angehoben, und das bei einem Bad, das mangelhafte Leistungen bietet", kritisierte Klaus Haselhoff (UWG). 

Ein Vorwurf, den Werksleiter Rainer Meskendahl so nicht auf sich sitzen lassen wollte: "Ich habe noch von keinem Badegast die Beschwerde gehört, dass er für sein Geld eine mangelhafte Leistung von uns bekommen hätte." Klar ist: Es muss gespart werden. "Wir sind in dem Wirtschaftsplan vorsichtig mit den Zahlen umgegangen, weil wir aus früheren Jahren zu wenig Infos und deshalb zu wenig Vergleichsmöglichkeiten hatten", so Meskendahl. Sparen will man beim Personal: Denn künftig müssten weniger Aushilfen verpflichtet werden. Die Bistro-Mitarbeiter, bislang auch zuständig für den Kartenverkauf, könnten sich nach Aufstellung des Kassenautomaten wieder auf die Gastronomie konzentrieren. Und sie müssen für die morgendlichen Schwimmer nicht mehr so früh da sein: "Wir sparen Stunden ein." 

Die Sauna soll ab 2002 in Eigenregie betrieben werden. Ohne zusätzliches Personal. Meskendahl: "Die Mehreinnahmen werden Netto-Einnahmen für das Bad sein." Um dessen Attraktivität zu steigern , hatte der Ausschuss beschlossen, den Bau der geplanten Blockhaussauna auf das kommende Jahr vorzuziehen. 

In die Schlagzeilen war das aquafun mit seinem Dach geraten. Denn das ist an mehreren Stellen undicht. Ein Leck wurde jetzt zwar repariert. Doch wie um die anderen Stellen bestellt ist, weiß niemand. "Wenn von einer Substanzerhaltung in «nicht geringer Größenordnung» gesprochen wird, ist uns das zu ungenau", erklärte Dietmar Stark (SPD). "Im März werden wir frische Zahlen haben", sagte Bernd Rüggeberg. Der jetzige Wirtschaftsplan, ginge ihm, so der FDP-Mann, "sonstwo vorbei". Beschlossen wurde dieser dennoch - gegen die Stimmen der SPD-Fraktion.
Lübecker Nachrichten Lokales 12.12.2001
Handwerker bringen Grömitzer "Welle" wieder in Schwung 
Von Thomas Klatt, LN

Kein Toben, kein Kindergeschrei - statt dessen gespenstische Stille im Innern der Grömitzer Welle. Noch bis zum 14. Dezember haben die Handwerker das Regiment in dem Erlebnisbad übernommen. 

Kosmetische Ausbesserungen" finden derzeit auch in der Sauna-Landschaft statt. Mit Wischtechniken haben hier die Wände im Eingangsbereich und im Ruheraum ein neues, freundlicheres Outfit erhalten. Zwei neue Turbo-Bräuner garantieren nahtlose Bräune auch bei Regen. Im Bereich der Rutsche werden Sicherheitsvorkehrungen überprüft, ein Rutschträger muss erneuert werden. 

"Das Seewasser ist sehr aggressiv und sorgt dafür, dass besonders Metallteile häufiger gewartet werden müssen, als es in herkömmlichen Bädern erforderlich ist", erläutert Touristikleiter Olaf Dose-Miekley vom Tourismus-Service Grömitz. In der Tat haben das Schwitzwasser bei laufendem Betrieb kleine "Tropfsteinhöhlen" unter Tage gebildet. "Bis zum Start am 15. Dezember ist hier wieder alles in Schuss", ist sich Dose-Miekley sicher. Auf Herz und Nieren werden derzeitig auch die Hochleistungspumpen geprüft, die bei Betrieb bis zu 800 000 Liter Wasser in das innere der Welle befördern. 

Rund 30 000 Mark sind für die Wartungsarbeiten und kosmetischen Verschönerungen eingeplant. Dies, so versichert der Touristikleiter, sei jedoch nicht der Grund dafür, dass sich die Eintrittspreise zum Jahresbeginn etwas erhöhen werden. Dose-Miekley: "Höhere Energiepreise machen eine leichte Anhebung der Preise unumgänglich." Kleines Trostpflaster: Am Tag der Wiederöffnung, am Sonnabend, dem 15. Dezember, können sich große und kleine Wasserratten für nur eine Mark ins Badevergnügen stürzen. 

Die Zukunft der Welle bleibt indes vorerst noch ungewiss. Die Projektgruppe "GIG" mit dem federführenden Architekten Ludwig Lüllepop habe zwar einzelne Vorschläge zu unterschiedlichen Privatisierungsformen gemacht. Die Arbeitsgruppe um Lüllepop, bestehend aus Mitgliedern der Fraktionen und des Tourismus-Service Grömitz sehen nach Auskunft von Dose-Miekley in den vorliegenden Vorschlägen aber "noch viel Nachbesserungsbedarf". 

Trotz des jährlichen Defizites von rund zwei Millionen Mark, sei auch eine Fortführung des Betriebes in seiner bisherigen Form nicht ausgeschlossen. Rund 160 000 Besucher haben in diesem die Badefreuden in der Grömitzer Welle genossen, gab Dose-Miekley die aktuellen Zahlen bekannt.
Süddeutsche Zeitung Lokales 10.12.2001 
Bad Füssing erholt sich von der Gesundheitsreform 

Ja zu deutschem Wasser 

Im Rottaler Bäderdreieck setzt man erfolgreich auf Wellness, ein buntes Freizeitangebot und die klassische Kur 

Von Eva Bernheim 

Bad Füssing –„Hören’s auf mit Wellness, das macht mich ganz narrisch“, sagt der Bad Füssinger Bürgermeister Franz Gnan. Andererseits: „Ohne Wellness geht’s heute nicht mehr, aber ein Allheilmittel ist es nicht.“ Auch fast fünf Jahre nach der Gesundheitsreform des früheren CSU-Bundesgesundheitsministers Horst Seehofer sieht das niederbayerische Heilbad im Rottal sein Erfolgsrezept weiter in der klassischen Kur unter ärztlicher Anleitung. Dazu gehört natürlich auch der so genannte „Freizeitspaß“, denn der Gast, so Gnan, habe ja sechs Stunden nichts zu tun. Und nichts sei schlimmer, als sechs Stunden Langeweile. Wegen dieser These nennt man Gnan in Bad Füssing auch den „Sechs-Stunden-Bürgermeister“. 

Der entscheidende Unterschied zu Vor-Reform-Zeiten: Knapp 80 Prozent der jährlich fast 250000 Gäste bezahlen Unterwassermassagen und Wirbelsäulengymnastik aus eigener Tasche. Noch vor wenigen Jahren war das Verhältnis umgekehrt, auch Füssing befand sich in der üblichen Abhängigkeit von den Krankenkassen. Heute, so eine Studie über die Wirkung von Kuren in Bad Füssing, geben die gesundheitsbewussten Urlauber in dem Rottaler Badeort im Schnitt rund 1900 Mark für eine dreiwöchige Kur aus. Immer öfter übrigens bringen 60-jährige Stammgäste ihre 35-jährigen Kinder mit. So kommt eine halbe Milliarde Mark Umsatz im Jahr zusammen. Nicht schlecht für ein ehemaliges Bauerndorf in Niederbayern. 

Wer in der Bad Füssinger „Hydrogen-Carbonat-Therme“ seine Rückenleiden heilt, seine Knieschmerzen lindert oder sein Rheuma kuriert, der taucht nicht nur in warmes Wasser ein, sondern in die „Quelle des Glücks“ und erlebt ein „modernes Märchen vom Aschenputtel zum Übernachtungsmillionär“. So steht es im professionell gestylten Ortsprospekt. Illustriert wird dieses Versprechen durch jede Menge schöner, junger Damen, die vermutlich in der glücklichen Lage sind, weder Anti-Aging-Therapie noch Thermalwasser zum allgemeinen Wohlbefinden zu benötigen. 

Das Werbe-Märchen hat einen ganz realen Hintergrund. Zum einen ist die Heilwirkung des Rottaler Wassers aus 1000 Metern Tiefe wissenschaftlich anerkannt. Zum andern hat es die Gemeinde mit 7000Einwohnern und 14500 Gästebetten geschafft, trotz gewisser Verluste nach der Gesundheitsreform 1997 die Zahl der Übernachtungen wieder auf fast 3,1Millionen zu steigern. Nach Angaben der Kurverwaltung rangiert der Badeort damit auf dem fünften Platz hinter den Großstädten Berlin, München, Hamburg und Frankfurt. 

„Das gesamte Bäderwesen befand sich in den letzten Jahren im Umbruch“, sagt Bürgermeister Gnan, gleichzeitig Vorsitzender des Bayerischen Heilbäderverbandes, der 51anerkannte Badeorte repräsentiert. „Manche sind wegen der Gesundheitsreform in einer Panikreaktion von der klassischen Kur als Grundstock abgewichen. Wir müssen uns aber abgrenzen von den herkömmlichen Tourismuszentren.“ Nicht nur Bad Füssing ist auf diese Weise relativ unbeschadet aus der Seehoferschen Rosskur hervorgegangen, ebenso die beiden Nachbarorte im Rottaler Bäderdreieck, Birnbach und Griesbach. Von Konkurrenz will keines dieser Heilbäder etwas wissen, obwohl sich die drei Badeorte in einem Umkreis von rund 15Kilometern konzentrieren. „Jeder hat seine Philosophie und wir profitieren voneinander“, sagt Gnan. 

Während Füssing auf die besonders starke Heilkraft seines Wassers und die Vielfalt der Angebote setzt, wirbt Birnbach mit dem Beinamen „ländliches Bad“ und Griesbach vermarktet sich als Golfer-Paradies. Für die Region Ostbayern sind die „Gesunden Fünf“, zu denen außerdem die Donau-Bäder Abbach und Gögging zählen, neben dem Bayerischen Wald mit rund einem Drittel aller Übernachtungen der wichtigste Besuchermagnet. „Das liegt auch daran, dass wir es nicht mit verstaubten Badeanstalten zu tun haben, sondern mit Thermen, die topp in Schuss sind“, sagt Georg Steiner, Direktor des Tourismusverbandes Ostbayern. 

Den Erfolg haben sich die Gemeinde Füssing und die Betreiber privater Gesundheitstempel in den letzten Jahren 200Millionen Mark für die Modernisierung von Thermen, Parks und Hotels kosten lassen. 2002stehen weitere 50Millionen öffentliche Investitionen an: für einen Golfplatz, einen Ortsmittelpunkt im „Piazza-Stil“ und eine Sauna, für die ein Original Rottaler Vierseithof abgetragen, wieder aufgebaut und zum „Schwitzparadies“ umfunktioniert wird. Denn natürlich schwimmt auch Füssing längst auf der Wellness-Welle mit Ayurveda oder Wassershiatsu. Die Freizeitmöglichkeiten reichen vom Apfelpflücken auf der Streuobstwiese bis zum Roulette in der einzigen Spielbank Niederbayerns, die jährlich eine Million Mark in die Gemeindekasse fließen lässt. Wegen der berühmten sechs Stunden eben, in denen es mehr sein soll als Kurpromenade und Lichtbildervortrag. 
Nordkurier Lokales 7.12.2001 
Bernsteintherme bald komplett
 
Kegelbahn fertig - Sole und Sauna werden vor Weihnachten eröffnet
Zinnowitz (EB/uq). Mit der Kegel-Anlage in der Zinnowitzer Bernsteintherme nimmt heute ein weiterer Bereich der Freizeit-Einrichtung den regulären Betrieb auf. Auf vier Bahnen können Kegelfreunde dort künftig eine ruhige Kugel schieben. Eine frühere Eröffnung der Anlage war nach Auskunft von Geschäftsführer Rolf Jensen nicht möglich, weil man zunächst die Genehmigung der Gaststätten-Konzession abwarten musste.
Auch in den bislang noch nicht nutzbaren Teilen der Bernsteintherme gehen unterdessen die Bauarbeiten voran. Laut Jensen erfolgt die Abnahme des Sole-Bereiches, des Hamas-Bades sowie der Strandsauna am 18. Dezember. Offizielles Anbaden im Sole-Becken soll dann am 21. Dezember sein, so dass die gesamte Einrichtung über die Feiertage zur Verfügung steht.
Der Badebereich der innerhalb eines Jahren vollständig sanierten 
und umgebauten Einrichtung war bereits Ende Oktober eingeweiht worden. Inzwischen gibt es auch schon die ersten Verträge über die Durchführung des Schulschwimmens. 
Nordbayerischer Kurier Lokales 7.12.2001 

Die Erwartungen wurden übertroffen 
Therme Obernsees: Besucherrekord - Verlängerte Öffnungszeit an Sonn- und Feiertagen 

OBERNSEES

Begeistert zeigen sich nach Auskunft der Betriebsleiterin Katrin Knefel die Gäste über die gelungene Erweiterung des Saunaparadieses der Therme Obernsees. Eindrucksvoll bestätigt wird dies durch die im November deutlich gestiegenen Besucherzahlen.

Mehr als 25 000 Gäste besuchten im vergangenen Monat die Therme Obernsees, gegenüber November 2000 ist dies eine Steigerung um 17,1 Prozent. In der Saunawelt war im gleichen Zeitraum eine Zunahme der Besucherzahlen um 46,5 Prozent zu verzeichnen, was 3 300 Gästen mehr entspricht.

Auf dem richtigen Weg 
"Das hat alle unsere Erwartungen übertroffen und zeigt, dass wir mit dem Erweiterungskonzept den richtigen Weg beschritten haben. Besonders freut uns die durchweg positive Reaktion unserer Gäste, die sich über das tolle Saunaangebot sehr lobend äußern und gern bereit sind, für dieses besondere Erlebnis auch etwas mehr zu bezahlen", sagte Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel zufrieden.
Vorbei sind die Zeiten, wo es schwierig war, einen Ruhe- oder Sitzplatz nach dem Saunagang zu finden. Nur bei den beliebten Spezialaufgüssen in der bis zu 50 Personen fassenden neuen Feuersauna herrscht auch jetzt großer Andrang. Weitere Attraktivitäten wie Meditations-, Peeling- und Wenikaufguss sollen künftig den Saunaaufenthalt noch interessanter machen.
Die Betriebsleiterin bittet jedoch um Verständnis, dass diese Sonderleistungen, die zusätzlichen Personal- und Materialeinsatz erfordern, nur gegen einen geringen Aufpreis angeboten werden können. "Die zelebrierten Aufgüsse sind auf jeden Fall ihr Geld wert und ebenso wie die 25-minütige Farblichtentspannungstherapie ein Highlight jeden Saunabesuchs", so Knefel. 
Eine Neuerung gibt es ab 6. Januar: Die Badewelt und das Saunaparadies schließen dann - vorerst bis Ende April - auch an Sonntagen und Feiertagen erst um 22 Uhr. Bis zum Jahreswechsel wird noch eniges geboten. Die monatliche Damensauna Spezial findet am 17. Dezember um 19 Uhr zum Thema "Die richtige Ernährung bei Diabetes" statt. Referentin ist die Diätassistentin Sigrid Möller. Außerdem gibt es wieder eine Geschenkgutscheinaktion. Wer zu Weihnachten ein Thermalbade- oder Saunaerlebnis verschenken möchte, kann entweder an der Kasse der Therme oder der Bürgerinformation im Landratsamt Bayreuth Gutscheine in verschiedenen Kategorien erwerben.
Besondere Freude bringen die Sauna- & Massagegutscheine zu absoluten Sonderpreisen. Bei den Öffnungszeiten weist die Thermenleitung auf folgende Feiertagsregelungen hin: An Heiligabend ist die Therme von 8.30 bis 13 Uhr, am ersten Weihnachtsfeiertag von 12 bis 20 Uhr, an Silvester von 8.30 bis 17 Uhr und an Neujahr von 12 bis 20 Uhr geöffnet.
nk 
Tagblatt Lokales 7.12.2001 

O je du fröhliche 
Wellnesstipps für Gestresste, um die Adventszeit gut über die Runden zu bringen 

Jeden Dezember dasselbe Lied: Dieses Mal werde ich mich vom vorweihnachtlichen Rummel nicht aus der Ruhe bringen lassen - und prompt wird man von der Hektik in Gassen und Geschäften angesteckt. Wer sich zu Hause einen Wellness-Abend oder am Wochenende einen Tag für sich selbst reserviert, tut viel fürs Wohlbefinden von Körper und Geist und bewältigt danach frischer und besser gelaunt den Aufgabenberg. 

Der Termintrick 
Es gibt Frauen (und Männer!), die sich regelmässig einen fixen Tag für die Entspannung in den eigenen vier Wänden einplanen. Von einem Mann stammt der kluge Trick, wie man sich selbst und andere Plagegeister überlistet: «In meiner Agenda steht in regelmässigen Abständen der Eintrag 'Dr. Hugelshofer'. Damit ist weder Arzt noch Zahnarzt gemeint, sondern die Verabredung mit mir selbst», verrät Peter Vogt, Geschäftsleiter der Eduard Vogt AG, einer Firma in Volketswil, die mit der Therme-Linie anerkannte Produkte im Wellness-Bereich anbietet. 

Alles bereitlegen 
Eine gute Vorbereitung steigert die Vorfreude, deshalb ein paar Tipps: * Wellness-Tag planen (siehe oben) * Telefon/Handy ausschalten * Entspannungsmusik aussuchen * Badezimmer muss genügend warm sein, aber nicht zu heiss * Frottiertücher zum Aufwärmen über Heizkörper legen * Wellness-Utensilien bereitstellen. Durch ein Peeling wird die Haut reiner und weicher und nimmt die Pflege- und Wirkstoffe besser auf. Der Stoffwechsel und die Durchblutung werden gesteigert. An Utensilien gibt es allerlei: Bürstenhandschuhe, Luffa, Sisal-Handschuhe und den Bimsstein für dicke Hornhaut an den Füssen. 

Wasser entspannt 
Und nun ins warme Badewasser steigen, wo Verspannungen und Sorgen im Nu dahinschmelzen. Denn im Wasser wird unser grösstes Sinnesorgan, die Haut, angesprochen. Wichtig ist, sich ungestört Zeit zu nehmen. Wer verspannt ist, kann sich mit Hilfe des Wassers Gutes tun. «Heisse Wasserstösse sind besonders bei Rückenschmerzen und Versteifungen zu empfehlen. Kalte Wasserstösse regen das Immunsystem an - ratsam bei ersten Grippeanzeichen - und vermindern Entzündungen», erklärt Peter Vogt. Wem der Kopf dröhnt, soll den kalten Wasserstrahl der Dusche einige Minuten lang auf die Fusssohlen spritzen. Alternative: mit einem Sack Tiefkühl-Erbsen über die Fusssohlen reiben, abtrocknen und diese wieder warm reiben. Badezusätze gibt es in Hülle und Fülle, auch für das kleine Portemonnaie: Bei Coop Vitality in St. Gallen empfiehlt Geschäftsleiterin Trudi Seliner die Bademilch-Präparate von Weleda, zum Beispiel aus Lavendel-, Melissen- oder Edeltannen-Extrakten. «Sie wirken entspannend, beruhigend und ausgleichend. Wer sich hingegen für den Ausgang wieder fit machen will, wählt die belebende Citrus-Bademilch.» In verschiedenen Duftnoten bieten auch Healing Garden und Micro Derm Produkte rund ums Bad an. Migros schwört auf den berühmten Pfarrer aus Bad Wörishofen, Sebastian Kneipp. Das Sortiment ist inzwischen auf eine beachtliche Grösse angewachsen und erfreut sich grosser Beliebtheit. Im Well- ness-Bereich sind es die Aroma-Bäder - Melisse, Fichte, Lavendel und Orangenblüten - und Badesalze sowie die Aromaöle Relax und Harmony. Wers lieber prickelnd mag, gibt die Sprudeltabletten in den Aromen Rosmarin, Melisse und Fichte ins Wasser. Badekugeln sind in den kalten Monaten sehr beliebt - kaum eine Pflegelinie kommt ohne sie aus. «Die Sprudelkugeln mit natürlichen ätherischen Ölen aus Lavendel, Rosenblüten und orientalischen Pflanzen von der Therme-Linie von Vogt pflegen die Haut, entfalten betörende Düfte und entspannen wunderbar. Zusätzlich gibt es Aroma- und Pflegebäder - Balance, Melisse, Eukalyptus und das Mandelblüten-Ölbad -, die Gestresste zur Ruhe oder zu neuen Kräften kommen lassen», weiss Trudi Seliner. Ihr persönlicher Wellness-Tipp für den Alltag: «Das Badezimmer mit Kerzen schmücken, dazu leise Kirchenmusik oder Weihnachtslieder. Danach geniesse ich einen Zimt-Apfel-Tee.» In der Import-Parfumerie an der Multergasse weist Geschäftsleiterin Traudl Rutishauser in der Wellness-Ecke auf die natürlichen Öle fürs Badewasser. «Zum Beispiel die Kräuteröle aus Melisse, Lavendel oder Orangenblüten von Qualicare, eine erschwingliche Aromatherapie, bei der man sich bereits beim Einatmen herrlich entspannen kann.» Ihr Tipp: «Das Wasser mit dem Badezusatz des Lieblingsduftes versehen, Zimtkerzen aufstellen und den Klassiksender im Radio hören.» The Body Shop in St. Gallen führt verführerisch duftende Sprudel- und Crèmebäder: «Es gibt sie mit Honig und Mandeln, Kamillen und Soya oder Ginger und Soya. Neu ist auch das African Spa mit Extrakten aus dem Baobab-Baum», erzählt eine Mitarbeiterin. Sie selbst schätzt auch das Bergamotte-Badeöl mit italienischem Olivenöl aus biologischem Anbau. Wer eher einen Muntermacher sucht, ist mit den Farbtherapie-Bädern gut bedient. Die farbigen Fläschchen tragen treffende Namen wie Yellow Spirit Lifter oder Red Hot & Raunchy. 

Luxus im Bad 
Wer sich Exklusiveres im Badezimmer gönnen möchte, findet in der Linie seines Lieblingsduftes auch zur Entspannung etwas. Jacqueline Wyss, Geschäftsführerin von Alrodo in St. Gallen, empfiehlt als Erstes ein (zahlbares) Produkt von Shiseido: «Das Relaxing Bath ist einfach phantastisch. Wunderbar sind auch Aroma Calm von Lancôme oder die Aqua-Relax-Linie von Biotherm.» So lässt sie es sich gut gehen: «Im Badezimmer das Licht löschen, normale Kerzen aufstellen. Ich benötige keine Musik, sondern denke einfach an etwas Schönes.» Ihrer Kollegin von der Import-Parfumerie haben es die Badetabletten grosser Parfumhersteller angetan. «Zum Beispiel die Tabletten von Chopards «Madness» mit dem Duft von Rosenholz, Lychee, Pfeffer und Leder. Wer Cool Water Woman von Davidoff liebt, kann sich nun die Revitalizing Bath Tablets besorgen. Auch Isabella Rossellinis Duft 'Manifesto' gibt es in Form von Bath Tonic Tablets», erklärt Traudl Rutishauser. Was an wohl tuenden Badezusätzen einst den Schönen und Reichen vorbehalten war oder nur in exklusiven Wellness-Hotels Verwendung fand, ist inzwischen in jeder Preisklasse zu finden, damit man sich auch als Normalverdiener eine Auszeit gönnen kann. Und zudem eine ausgezeichnete Geschenk-Idee. Sybil Jacoby
Berliner Zeitung Lokales 4.12.2001 
MÜGGELHEIM

Privater Investor will Spaßbad bauen

Mit einem Investitionsvolumen von rund 80 Millionen Mark soll in Müggelheim ein Spaßbad entstehen. Baubeginn des privat finanzierten Schwimmbades ist im ersten Quartal, sagte der Geschäftsführer der Müggel-Therme, Lothar Eschenbach, am Montag. Bis zum Sommer 2003 soll das Schwimmbad fertig sein. Auf einem ehemaligen Gewerbegebiet werden ein Spaßbad mit drei Großrutschen und mehreren Becken, Fitness-, Sauna- und ein Tauch-Bereich sowie ein Restaurant entstehen. In direkter Nachbarschaft wird ein Hotel gebaut. (dpa)
Fürther Nachrichten Vermischtes 3.12.2001 
®Stadt Stein stimmt Vorhaben Heilquelle im Palm Beach zu
Therme ist schon in Sicht
Alle Vorbereitungen für die Inbetriebnahme laufen bereits

STEIN (aw) – Die Stadt stimmt der staatlichen Anerkennung der im Palm Beach erbohrten Thermalquelle als Heilquelle unter Auflagen zu. Die auf dem Weg einer dringlichen Anordnung ergangene Stellungnahme dieses Inhalts segnete das Plenum des Stadtrats jetzt ab.

Das Verfahren über die staatliche Anerkennung der „Therme Stein“ ist beim Landratsamt seit Mitte des Jahres in Gang. Zu einer abschließenden Stellungnahme dazu war auch die Stadt gefordert, die wiederum die Stadtwerke als örtliches Wasserversorgungsunternehmen zu hören hatte. Diese stimmten „unter Anmerkungen“, so Bürgermeister Bernhard Gottbehüt jetzt in der Vorlage für den Stadtrat, zu.

Die Geschäftsleitung des Palm Beach machte im Verlauf des Verfahrens die Stadt darauf aufmerksam, dass alle Vorbereitungen für die Inbetriebnahme der Heilquelle schon angelaufen sind, und bat die Stadt, ihre Stellungnahme schon vor dem Stichtag am 10. Dezember abzugeben, um das Verfahren zu beschleunigen. Das war dann nur, so der Bürgermeister, auf dem Weg einer dringlichen Anordnung möglich, weil sonst der Stadtrat eine Sondersitzung hätte einlegen müssen. Im Ältestenrat seien gegen das Vorgehen dann keine Bedenken erhoben worden, so der Bürgermeister.

Inhaltlich heißt es in der Stellungnahme, dass die Stadt einer Anerkennung der Therme Stein als Heilquelle zustimmt. Der von den Stadtwerken eingeschaltete Geologe habe aber „Ungereimtheiten“ wegen der Leitfähigkeit und des pH-Wertes des Thermalwassers festgestellt, so dass die Stadt empfiehlt, nochmals einen einjährigen Beobachtungszyklus des Wassers mit verringerten Messintervallen vorzusehen.

Außerdem verlangt die Stadt, dass durch die Anerkennung der Therme als Heilquelle die bauliche Entwicklung Steins laut den Flächennutzungsplanungen nicht eingeschränkt oder gar verhindert werden darf. Außerdem dürfe die Trinkwassergewinnung der Stadt durch die Nutzung einer Heilquelle und die mögliche Festlegung von Schutzgebieten nicht „negativ beeinflusst oder eingeschränkt werden“.
Goslarsche Zeitung 2.12.2001
Andrang in der neuen „Sauna-Erlebniswelt“

BAD HARZBURG (bc) „Schöner schwitzen geht nicht . . .“ Eva Sölter aus Groß Denkte brachte die Stimmung unter den Premieren-Gästen in der neuen „Sauna-Erlebniswelt“ auf den Punkt. Die Resonanz auf das gut 1-Mio.-DM-Projekt der Kur- und Wirtschaftsbetriebe (KWB) war ausgesprochen positiv. 

Samstag, kurz vor 8 Uhr. Der erste Andrang im Foyer. „Viel heller und freundlicher“, so die Reaktionen. Und die Geldwertkarten, die bereits im Silberbornbad erfolgreich im Einsatz sind und mit denen Dauer-Gäste richtig sparen können, erfreuen sich gleich reger Nachfrage. Die Anspannung beim Team der Therme weicht langsam. Bis gegen Mitternacht hatten sie am Freitag aus der chaotisch anmutenden Baustelle eine Sauna gezaubert. 

„Hell und freundlich“, so auch Eva Sölter, „ein tolles Konzept“. Nur in „winzigen Details“ sieht sie noch Verbesserungsmöglichkeiten. Seit fast 15 Jahren kommt sie regelmäßig und „endlich kann auch der Sauna-Bereich mit der fantastischen Gesamtanlage mithalten“. „Bislang lockte mehr die Therme“, konstatierte auch Clemens Perschke aus Schladen: „Aber jetzt ist die ‚Sauna-Erlebniswelt’ für sich absolut einen Besuch wert“. Perschke, seit sieben Jahren jeden Freitag in der Therme, sieht deren „Anziehungskraft“ weiter wachsen. Was aus seiner Sicht aber nicht allein am Neubau liegt – „das Team ist einfach klasse“.
Westfälische Rundschau Lokales 26.11.2001 
Kommt jetzt topmodernes Rothaar-Bad?

Oberhundem. (js) Eine touristische Attraktion wird es allemal, wenn man den Konzepten von "Lenne-Therme" (Betreiber Hallenbad/Sauna Meggen) und Kolpingwerk (Hotel Löwenzahn) glauben darf: die Rede ist vom Hallenbad Oberhundem, das aus dem jahrelangen "Dornröschenschlaf" wachgeküsst und zu einem Hort der Entspannung und Gesundheit werden soll. Möglicher Name: "Naturparadies Rothaar-Therme". 

Seit Jahren ist es in der Gemeinde Kirchhundem ein politischer Dauerbrenner, jetzt hat die Verwaltung mit einem umfangreichen Info-Papier für die nächste Hauptausschuss-Sitzung (Mittwoch, 17 Uhr Rathaus) einen wesentlichen Schritt getan.

Größtes Problem dürften allerdings die Finanzen werden. Denn eigentlich wollte die Mehrheitsfraktion das Bad nur "moderat sanieren" - für maximal 2 Mio. Mark.

Doch dafür - so das Infopapier der Verwaltung - sei nicht mal die Grundsanierung zu haben. Sollte es aber in Richtung "Rothaar-Therme" gehen, müssen laut Kalkulation eines Erndtebrücker Architekten über 5 Mio. Mark auf den Tisch des Hauses gelegt werden. Und das vor dem Hintergrund, dass die Mehrheitsfraktion CDU an allen Ecken und Enden sparen will und muss, wie im vergangenen Schulausschuss deutlich wurde. Bürgermeister Greiten hatte dort unter anderem mitgeteilt, dass man mit erheblich weniger Einnahmen aus der Gewerbesteuer rechnen müsse.

Für die kalkulierten 5 Mio. Mark (ohne Kosten für Einrichtungsgegenstände für Fitness- oder Gruppenraum sowie für Teile der Außenanlagen) könne das alte Schwimmbad saniert werden, ein Kleinkinderbecken würde in einem neuen Anbau untergebracht, ein Gastronomiebereich käme hinzu sowie Fitness- und Wellnessräume. Durch bewegliche Glasfassaden könne ein solches Bad nach Süden in den Sommermonaten zum Freibad umgewandelt werden können.

Motto des Architekten für die Attraktion: "Sana per aquem", also "gesund durch Wasser".

Ähnliche Gedanken haben auch potentielle Betreiber geäußert, die bereits erwähnten "Lenne-Therme" und das Kolpingwerk, das bekanntlich großes Interesse am Fortbestand des Bades geäußert hatte. Für die millionenschwere Erst-Investition müsse die Gemeinde aber alleine geradestehen.
Passauer Neue Presse Lokales 27.11.2001 
Kurbad soll zum "Wohlfühlbad" werden

Markt Eging a.See will das Kurbad umbauen und modernisieren - Förderantrag bereits eingereicht - Baubeginn im Jahr 2002

Von Jenny Voß

Eging am See. Ein Granit-Felsenbad, eine große Saunalandschaft mit Blütenduftgrotte und Blockhaus- Sauna, ein neuer Spielbereich für Kinder - das sind nur einige der Attraktionen, die in den kommenden drei Jahren im Kurbad entstehen sollen. Der Marktgemeinderat hat jetzt einer Modernisierung zugestimmt. Kosten: acht Millionen Mark.

Knapp 100 000 Besucher aus dem gesamten nördlichen Landkreis kommen jährlich nach Eging - zum Baden und Entspannen. "Unser Fremdenverkehr lebt vom Bad", so Bürgermeister Georg Stadler. Deshalb habe die Gemeinde nun beschlossen, ihr touristisches Angebot zu erweitern und die 1982 entstandene Einrichtung zu modernisieren.
Zum "Wohlfühlbad" soll das Eginger Kurbad laut Architekt Tilmann Ott und Ingenieur Xaver Winter werden, "geeignet zum Urlaub für die ganze Familie". Und das alles ist geplant:
Der Eingangsbereich soll ausgebaut und besser erkennbar gemacht werden. Zudem soll die Gemeinde die Möglichkeit bekommen, dort Informationstafeln aufzustellen.
Die Garderobe soll vergrößert werden, da die alten Anlagen laut Stadler bei gutem Besuch zeitweise vollständig ausgelastet sind. Die derzeitige Anzahl von 168 Spinden soll auf 280 erweitert werden. Zudem sollen neue Duschen und Toiletten eingebaut werden, eine Anlage wird dabei behindertengerecht gestaltet. Neu ist dann auch ein Erste-Hilfe-Bereich.
An der Südseite des Bads soll ein "Sonnengang" entstehen. "Der verglaste Gang soll dem Bad nicht nur mehr Helligkeit verleihen, sondern auch den Einblick von außen ermöglichen", so Architekt Tilmann Ott. Daneben wird die Liegefläche im Freibereich vergrößert.
Als neue Attraktion soll ein Granit-Felsenbad mit 1,40 Metern Wassertiefe und 32 Grad Wassertemperatur, das Luftsprudel und Spritzdüsen enthält, die Besucher anziehen. Es soll sich in einem verglasten Pavillon befinden, dessen Fenster bei schönem Wetter aufgeschoben werden können. Im Innenbereich soll ein Heiß-Kalt-Tauchbecken und eine Steinwärmeliege gebaut werden.
Nach Norden wird ein zusätzlicher Liegebereich angebaut. Ein Ruheraum, der wie ein Erker gestaltet ist, soll den Blick auf die Landschaft ermöglichen. Daneben sollen ein Aufenthaltsraum und ein Kinderspielbereich mit Rutsche, Kugelbad und Maltischen liegen.
Die alte Sauna im Keller wird aufgegeben. Stattdessen plant Architekt Ott eine Saunalandschaft mit Finnischer Sauna, Sanarium, Blütenduftgrotte, einer Blockhaus-Sauna im Freien, einer Erlebnis- Duschlandschaft, einem Meditationsgarten und gewärmten Sitzbänken.
Der Gastronomiebereich soll laut Ott "aufgewertet werden". Er soll in Zukunft sowohl vom Park als auch vom Eingangsbereich her zugängig sein. "Damit schaffen wir eine Durchlässigkeit Nord-Süd", so der Vilshofener Architekt.
Der Pflanzenbewuchs ums Kurbad soll ausgedünnt werden. "Wir wollen sowohl vom Bad als auch vom Restaurant als auch vom Kursaal einen freien Blick auf den See schaffen", so der Architekt. Deshalb müsse ein Fichtensaum am See-Ufer weichen, die Bepflanzung ums Gebäude werde bewusst niedrig gehalten.
Der Wasserspiegel des kleinen Teichs am Kurbad soll erhöht werden. Ruhebänke, ein kleiner Steg und ein Spritzbrunnen sollen hinzukommen.
Von der Mühlbergstraße soll eine direkte Zufahrt zum Eingang geschaffen werden. 33 weitere Parkplätze sollen hier entstehen.
Die bestehende Technik im Untergeschoss soll modernisiert werden, um die Energiebilanz zu verbessern. Neben dem bereits bestehenden Erdgasanschluss soll ein Blockheizkraftwerk gebaut werden, die Wärmerückgewinnung der Lüftung soll verbessert werden.
Acht Millionen Mark wird die Modernisierung kosten. Diese Summe plant die Gemeinde im Haushalt auf drei Jahre und somit auf drei Bauabschnitte zu verteilen. Rund 60 Prozent Förderung erhofft sich Bürgermeister Georg Stadler vom Freistaat Bayern, einen weiteren Zuschuss könnte der Landkreis gewähren.
Mit dem ersten Bauabschnitt soll bereits im nächsten Jahr begonnen werden. "Wir bereiten über den Winter die Ausschreibungen vor", so Stadler. Der Badebetrieb soll übrigens während jeder Bauphase weitergehen. "Wenn wir zum Beispiel die Umkleiden herrichten, können ja die Spinde im Keller genutzt werden", erklärt Tilmann Ott.
Das Bad soll einen neuen Namen bekommen. Deshalb veranstaltet die Gemeinde einen Wettbewerb. Wer eine Idee hat, kann diese unter Tel. 08544/96120 vorschlagen. Und zu gewinnen gibt's natürlich auch etwas.
Badische Zeitung Lokales 26.11.2001 

Orientalisches Saunaparadies 

Neues Dampfbad wird Anfang Dezember im Wohlfühlhaus eröffnet / Medizinische Angebote und Wellness unter einem Dach 

BAD KROZINGEN (cm). Das Wohlfühlhaus befinde sich auf dem richtigen Weg, zog der Geschäftsführer der Kur- und Bädergesellschaft, Rolf Rubsamen, die erste Bilanz der rund sieben Monate alten Einrichtung. Schon Anfang Dezember soll das erweiterte Saunaparadies mit einem orientalischen Rasulbad als Höhepunkt eröffnet werden. Das Wohlfühlhaus als drittes Standbein neben der Thermen- und Saunalandschaft vereint medizinische Angebote und Wellness unter einem Dach.

Mit dieser Infrastruktureinrichtung habe man bewusst ein qualitätvolles Angebot für Übernachtungsgäste in der Bädergemeinde schaffen und derart die Beherbergungsbetriebe unterstützen wollen, erläutert der Geschäftsführer. Zudem wollte man die Saison verlängern und verstärkt Tagesgäste aus der Region anlocken.

Eine erste Statistik weist steigende Tendenzen aus und zeigt, dass die gesteckten Ziele erreichbar sind. Im medizinischen Bereich ist bei den Thermalwannenbädern ein Plus von fünf Prozent, bei Naturfango und Krankengymnastik von bis zu zehn Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu verzeichnen.

Seit die Musikhalle zur Verfügung steht, ist die Krankengymnastik im Wasser um 20 Prozent in die Höhe geschnellt. Abends steht die Musikhalle auch den Gästen der Therme offen. Die Kurse für medizinisches Fitnesstraining liefen „ordentlich“. Die verschiedenen Aromabäder und die Kosmetikkabine sind rund 100 bis 120 mal im Monat belegt. Erwartet hatte man 150 Buchungen.

Einzigartig in ganz Deutschland und das teuerste Angebot im Wohlfühlhaus ist das Japanische Bad. Hoch zufrieden zeigte sich Geschäftsführer Rolf Rubsamen über die Nachfrage nach der Hauptattraktion, wo versucht wird, japanische Badekultur möglichst authentisch umzusetzen. Durchschnittlich 60 Termine würden monatlich gebucht. Das Wohlfühlhaus eröffne auch gute Chancen, erfolgreich Pauschalangebote zu platzieren, so der Geschäftsführer. Gut verkaufe sich beispielsweise das dreitägige Relaxarrangement. Dass sich das neue Wohlfühlhaus positiv auf die Übernachtungszahlen auswirke, hätten an den vergangenen Novemberwochenenden volle Betten in den Hotels in der Nähe der Vita Classica bewiesen. Das Wellnessangebot lockt jüngere und ältere Gäste nach Bad Krozingen, darunter vermehrt Schweizer. Eine echte Bilanz lasse sich jedoch erst nach zwölf bis 14 Monaten ziehen, bemerkt Rolf Rubsamen.

und neue Entspannungsbereiche Einen weiteren Besucherschub erhofft die Kur- und Bädergesellschaft über den Jahreswechsel, da die Werbung dann erst richtig los gehe. Gerade mal drei Jahre alt ist das Saunaparadies. Jetzt wird es um zwei Saunakabinen und ein Rasulbad erweitert. Auf einer Fläche von 170 Quadratmetern entstehen im Untergeschoss neue Entspannungsbereiche.

Herzstück ist das orientalische Dampfbad mit periodischen Dampfschüben. Das Besondere dabei: der Badegast reibt sich zuvor mit Schlämmen ein und lässt sich dann in einer der sechs kreisförmig angeordneten Sitznischen nieder. Je nach Luftfeuchtigkeit trocknet der Schlamm an und wird wieder feucht, was auf der Haut ein angenehmes Prickeln hervorrufen und den Stoffwechsel anregen soll. Das ganze findet in einem farbenprächtigen Ambiente gelber, türkisfarbener und blauer Mosaikfliesen statt.

Die beiden neuen Saunakabinen decken zwei unterschiedliche Temperaturbereiche ab und sind im Kolonialstil gehalten: Zedernholzverkleidung, dunkelbraune Sitzbänke aus Pappelholz und ein mit Kacheln ummauerter Saunaofen. Zum neuen Saunabereich, als Entlastung für die bestehenden Räumlichkeiten gedacht, gehören ferner ein Aufenthalts- und Ruheraum mit Aquarium als Blickfang, Abkühlungsduschen, Toiletten und ein Solarium.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 750 000 Mark. Von der Vergrößerung des Saunaparadieses erhofft sich die Kur und Bädergesellschaft eine Steigerung der Besucherzahlen um zehn Prozent. Allein in diesem Jahr schwitzten in der Sauna 15 Prozent mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum. 
Rheinische Post Lokales 24.11.2001 

Hohe Investitionen in Bad und Sauna sollen mehr Besucher ins Brunsbachtal locken 
Schwitzen soll attraktiver werden 

(RP). Die Umrüstung von Chlorgas auf Sole ist eine große Investition ins Freizeitbad im nächsten Jahr (die BM berichtete gestern). Die Einzige ist es trotz angespannter Finanzlage nicht: 150 000 Euro, also knapp 300 000 Mark, sind für das nächste Jahr eingeplant, um Bad und Sauna fürs Publikum attraktiver zu machen. 

50 000 Euro sollen im nächsten Jahr ins Freizeitbad fließen, um das Angebot dort für die Badegäste möglichst auch aus der Region verlockender zu machen. So sieht es das Investitions-Programm vor, das die Werkleitung für die Jahre 2001 bis 2005 vorgelegt hat. Was genau davon angeschafft wird, ist noch offen, denn es handelt sich um einen Pauschalansatz. Der Werksausschuss wird zu entscheiden haben, in welche Projekte das Geld gesteckt wird. Aktuell im Gespräch, aber noch nicht beschlossene Sache, ist die Anlage eines Kneipp-Beckens, wie die BM auf Anfrage von Werkleiter Jürgen Mark erfuhr. 

Neue Becken und Duschen 

Konkreter sind schon jetzt die Planungen zum Um- und Ausbau der Sauna. 100 000 Euro sind für 2002 dafür eingeplant. Zuletzt wurde die Sauna in den Jahren 1995 und 1996 ausgebaut. Jetzt sieht die Werkleitung die dringende Notwendigkeit, Fußbecken, Tauchbecken und auch Duschen zu erneuern. Allein dafür sind 75 000 Euro einkalkuliert. 

Unter Dach ins Blockhaus 

Auch an der Außenanlage soll sich etwas tun. Als vordringlich wird es angesehen, den Weg vom Badgebäude zur Blockhaus-Sauna zu überdachen. Rund 20 000 Mark waren dafür bereits in diesem Jahr eingeplant, der Ansatz reicht jedoch nicht aus. Jetzt geht die Werkleitung von einem Aufwand in Höhe von 25 000 Euro im nächsten Jahr aus. Ziel auch dieser Investition ist es, die Sauna attraktiver zu machen, dadurch mehr Besucher anzulocken und so die Einnahmen zu erhöhen. 

150 000 Euro für die Attraktivitäts-Steigerung von Bad und Sauna: Das ist nur ein Teil der Investitionen, mit denen die Werkleitung im nächsten Jahr rechnet. Insgesamt sind knapp 200 000 Euro veranschlagt. Manche davon finanzierte Neuerung wird dem Badegast kaum auffallen. So müssen die Abdeckroste am Schwimmbeckenrand erneuert werden, für die Restaurant-Küche wird ein neuer Fettabscheider benötigt. Nach und nach sollen auch überalterte Einrichtungsgegenstände im Restaurant gegen neue ausgetauscht werden. 

Nicht nur wegen der hohen Investitionen, sondern auch wegen der laufenden Kosten verschlingt das Freizeitbad Jahr für Jahr enorme Summen. Knapp 580 000 Mark Verlust standen im vorigen Jahr unter dem Strich. Für dieses Jahr liegt das Ergebnis noch nicht vor. Mit einem Jahresverlust in Höhe von knapp 480 000 Euro rechnet die Werkleitung für das nächste Jahr. Damit scheint die Ein-Millionen-Mark-Schallgrenze schon wieder bedenklich nahe. Diese Zahl ist dem Wirtschaftsplan für 2002 zu entnehmen, den der Werksausschuss in der nächsten Woche beschließen muss. 

Von BRIGITTE NEUSCHÄFER
Thüringer Allgemeine Lokales 23.11.2001
Thermen-Anbau kommt jetzt unter Dach und Fach 

BAD FRANKENHAUSEN (pom). Wie das städtische Kurgeschäft nach der Auflösung der dazu gehörigen GmbH weiter laufen soll, ist anscheinend noch nicht bis ins Detail geklärt. Unterdessen wächst aber zumindest der Anbau an die Kyffhäusertherme zusehends heran. "In dieser Woche sollen am Saunabereich die Dachdeckerarbeiten beginnen", erklärte Bauamtsleiterin Carola Müller im Gespräch mit "Thüringer Allgemeine". Das Dach für die Halle mit dem Mehrzweckbecken hoffe man in den nächsten zwei Wochen zu richten - hier soll bis Mitte Dezember alles dicht sein. Unterdessen haben die Fensterbauer schon die Maße für die Saunaabteilung genommen. Als nächstes kommen dann das große Oberlicht für die Halle und die Panoramascheiben in Richtung Stadtmauer und Süden dran. "Und wenn die Rohbauten im Dezember geschlossen sind, dann haben wir eine ordentliche Winterbaustelle", so Müller. Rund zwei der insgesamt veranschlagten 7,5 Millionen Mark (1,02 von 3,825 Mio. Euro) seien bereits verbaut. Aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium kommt ein komfortabler 80-prozentiger Förderzuschuss. Nachdem sich der tatsächliche Baustart um rund vier Wochen verzögert hatte, seien inzwischen gut drei Wochen schon wieder aufgeholt, berichtet die Bauamtschefin. Alle bisher beauftragten Firmen hätten sehr gute Arbeit geleistet. In der nächsten Stadtratssitzung Anfang Dezember sollen die Aufträge für die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten, für Dämmung und Elektroinstallation vergeben werden. Ein teurer Posten wird die Technik im Innenausbau, die der aggressiven Sole widerstehen muss. Mit dem Anbau an die Therme nimmt die große Hoffnung der Kurstadt Gestalt an, endlich die erhofften Besucherströme in die Einrichtung zu locken. Das Mehrzweckbecken bringt weitere 225 Qua-dratmeter Wasserfläche und die Möglichkeit zu ordentlichen Schwimmzügen. Felsdusche, Blockbohlen- und Erdsauna im Freien sowie zwei weitere unterschiedlich temperierte Saunen, Dampfkammer, Kaminecke und Saftbar im Inneren versprechen Wellness-Freuden. "Das Ding ist dann rund", meint Carola Müller. Zum Bauernmarkt 2002 will die Stadt Eröffnung feiern. Auch wenn die Außenanlagen dann womöglich noch nicht komplett fertig gestellt sind. 
Münchener Merkur Lokales 23.11.2001 

Wund plant ganze Thermenwelt

Bis zu 3400 Quadratmeter für Kinder 
Mit einem überarbeiteten und auch mit der Entwicklungsgesellschaft "Ardeo life" abgestimmten Konzept einer ganzen Thermenwelt hat Architekt und Thermenbetreiber Josef Wund am Donnerstagabend die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses (PUA) des Stadtrates beeindruckt. 
Die Therme Erding soll nun für Kinder erweitert werden. 
Foto: mm 
Einstimmig befürworteten sie - neben der bereits vorgesehenen Nutzung des östlichen Areals für ein Hotel, Seniorenzentrum und einen Tagungsbereich - auch die Erweiterung der Therme selbst im zweiten Bauabschnitt. Unter anderem plant Wund dort eine eigene Kinderwelt zu familienfreundlichen Preisen.
Südkurier Lokales 23.11.2001 

Döring auf Bad-Baustelle

Feierliche Grundsteinlegung 

Überlingen (leb) Der erste Spatenstich ist bereits vollzogen, mit dem Bau der Bodenseetherme hat die Stadt Überlingen - wie berichtet - begonnen. Die ersten Konturen sind zu sehen. Jetzt will die Stadt für das neue Hallenbad auch noch den Grundstein legen - und das ganz feierlich. Der baden-württembergische Wirtschaftsminister, Walter Döring, aus dessen Ministerium nicht unerhebliche Zuschüsse für den Bau der Therme nach Überlingen fließen, wird dabei mit Hand anlegen.
Eine Kupferrolle
Zusammen mit Oberbürgermeister Volkmar Weber, Architekt Rudolf Wienands und dem der Vertreter der künftigen Betreibergesellschaft, Michael Quell, wird Döring die öffentliche Grundsteinlegung am kommenden Dienstag, 27. November, 17 Uhr auf dem Baugelände der Bodenseetherme an der Bahnhofstraße vornehmen. Es geht dabei um das Bestücken, Verschließen und Einmauern einer Kupferrolle, die die wichtigsten Daten und Entscheidungen über das Hallenbad der Nachwelt erhalten soll. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgt die Band "Jailhouse Jazzmen". Im Anschluss daran trifft man sich zu einem kleinen Imbiss im Foyer des Kursaals. 
Pyrmonter Nachrichten Lokales 15.11.2001 
Akrobatik und Feuer in der Therme 

Bad Pyrmont (pn). Die Hufeland Therme ergänzt ihr reichhaltiges Programm zum Genießen und Wohlfühlen um weitere Attraktionen. Ab November präsentiert das Staatsbad "Kunst und Kultur" an allen möglichen und unmöglichen Orten der Therme. 

An jedem dritten Freitag im Monat von 18 bis 22 Uhr heißt es jetzt "Kunst und Kultur bei Sauna und Sole". Ausgefallene künstlerische Attraktionen von der Akrobatik bis zur Musik-Comedy sind dann zu Gast. Der Besucher der Therme kann sich also genüsslich im Wasser vergnügen oder in der Sauna erholen, während kurze "Kunstpausen" für heitere, spannende und poetische Unterhaltung sorgen. Denn Anfang macht am Freitag, 16. November, das Akrobatiktheater Acromion. Es zaubert himmlische Kreationen am und unter dem Trapez auf dem Weg zwischen Himmel, Erde und dem Wasser. Sie sind Meister der Körperkunst und beherrschen das perfekte Spiel der Muskeln und der Poesie. Den krönenden Abschluss bildet ein Feuergarten am Außenbecken.